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Wissenschaft
Leibniz Universität Hannover präsentiert die Fakultät Maschinenbau und das Forschungszentrum Küste mit dem Großen Wellenkanal am Standort Garbsen
Wie schmeckt ein tiefgekühltes Weizenbrötchen? Warum kommen ein Fensterrahmen und ein Bleistiftspitzer aus der gleichen Maschine? Was macht ein Industrieroboter in der Chirurgie? Die Antworten auf all diese und noch weitere spannende Fragen erhalten Besucherinnen und Besucher aus erster Hand bei der Nacht, die Wissen schafft, wo sich die Fakultät Maschinenbau in all ihren Facetten präsentiert. Am Sonnabend, 1. November 2008, von 18 bis 24 Uhr können Interessierte hinter die Kulissen des Produktionstechnischen Zentrums in Garbsen (An der Universität 2, 30823 Garbsen) schauen, an Experimenten teilnehmen, Vorträgen lauschen oder einen interaktiven 3-D-Fabrikrundflug erleben. Informationen gibt es auch im Internet unter www.dienachtdiewissenschafft.de .
Auch für Kinder gibt es spannende Angebote. Das Institut für Werkstoffkunde beispielsweise geht der Frage nach, wie man schon vorher weiß, was sich in einem Überraschungs-Ei befindet. Auf spielerische Art und Weise wird so die Funktionsweise eines Mikro-Computertomographen erläutert. Für Schüler ab zehn Jahren ist die Vorführung von Miniaturrennwagen des JeT-Kompetenzzentrums Formel1 in der Schule ein lohnendes Erlebnis. Um leistungsstarke Liliputaner geht es in einer Ausstellung des Instituts für Mikrotechnologie. Hier werden Mikroaktoren gezeigt, deren Wirkprinzipien auf magnetischen Effekten basieren. Einen faszinierenden Vortrag unter dem Titel "Gefangen im Tropfen" wird Prof. Steffen Hardt vom Institut für Nano- und Mikroprozesstechnik halten. "Jung und alt soll sehen, wie leistungsfähig und innovativ der Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover ist und welche Möglichkeiten und Synergie-Effekte ein solcher Standort bietet", sagt der Dekan der Fakultät Maschinenbau, Prof. Friedrich-Wilhelm Bach.
Seit 2005 haben die Maschinenbauer der Leibniz Universität Hannover mehr als 200 Promovenden hervorgebracht. Im vergangenen Jahr schlossen 56 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ihre Doktorarbeiten ab. Ihnen ist der Nachmittag des 1. November ab 16 Uhr gewidmet. Während der zweiten akademischen Jahresfeier bekommt jeder eine eigens angefertigte Leibniz-Büste in Miniformat zum Abschied überreicht. Die Grußworte sprechen Prof. Erich Barke, der Präsident der Leibniz Universität Hannover, sowie Dekan Prof. Friedrich-Wilhelm Bach. Den Festvortrag zum Thema "Innovation aus Tradition - Plädoyer für Querdenker und Tüftler und gegen strukturelle Ignoranz" wird der NDR-Journalist Gunter Hartung halten.
Neben dem PZH in Garbsen öffnet am Sonnabend, 1. November, auch das Forschungszentrum Küste seine Türen, die gemeinsame zentrale Einrichtung der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig. Bei der Nacht, die Wissen schafft, gibt es von 18 bis 21 Uhr Führungen durch die Versuchshallen des Franzius-Instituts und durch den Großen Wellenkanal, der mit 330 m Länge weltweit größten Forschungseinrichtung seiner Art (Merkurstraße 11, 30419 Hannover). "Die Besucherinnen und Besucher können sehen, wie die hydraulische Wellenmaschine bis zu 2,50 Meter hohe Wellen erzeugt", sagt Betriebsleiter Dr.-Ing. Stefan Schimmels. "Aktuell untersuchen die Forscherinnen und Forscher die physikalischen Prozesse der Sandbewegungen in Folge unterschiedlicher Welleneinwirkungen."
Die Nacht, die Wissen schafft, ist die erste Veranstaltung der Leibniz Universität Hannover im November der WISSENschaf(f)t, einem Projekt der Anfang 2007 gegründeten Initiative Wissenschaft Hannover. Der offizielle Auftakt ist am 30. Oktober 2008 im Neuen Rathaus in Hannover. Einen Monat lang zeigen 45 Einrichtungen rund 125 Veranstaltungen, an mehr als 20 Aktionen ist die Leibniz Universität Hannover beteiligt. Bei der Initiative Wissenschaft Hannover engagieren sich die sieben hannoverschen Hochschulen, die VolkswagenStiftung, das Studentenwerk Hannover, wissenschaftliche Einrichtungen und die Landeshauptstadt Hannover.
Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen die Pressestelle unter Telefon +49 511 762 5342 oder per E-Mail unter info@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Grafik: Die Nacht, die Wissen schafft
Criteria of this press release:
interdisciplinary
regional
Miscellaneous scientific news/publications, Research projects
German

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