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Wissenschaft
Mit Freude über das Erreichte und Zuversicht für die kommenden Jahre feiert die Universität Luxemburg diese Woche ihren fünften Geburtstag. Auch die Einschreibebilanz des Wintersemesters 2008/2009 stimmt die Führung der jungen Hochschule optimistisch.
"Wir können auf die vergangenen fünf Jahre sehr stolz sein - dank unserer Studierenden und unseres Personals, aber auch dank der Unterstützung vom Staat und von privater Seite", unterstrich Rektor Rolf Tarrach vor der Presse. Zum Jubiläum sei die Universität mit insgesamt 30 Bachelor- und Master-Studiengängen, stetig steigenden Studentenzahlen, rund 650 Mitarbeitern, rund 20 Partnerschaften mit Universitäten in Europa und Übersee sowie mehreren großen Forschungsprojekten gut aufgestellt. Die Haushaltsmittel sind ausgezeichnet: Die Universität verfügt dieses Jahr über knapp 70 Millionen Euro. 15 Prozent davon werden nicht vom Hochschulministerium, sondern aus Drittmitteln, Einschreibegebühren, EU-Geldern und anderen Einnahmen gespeist.
In nächster Zeit will sich die Hochschulleitung auf die Vorbereitung des nächsten Vierjahresplans, die Qualität der Lehre, die Rekrutierung weiterer exzellenter Forscher sowie auf die Forschungsprojekte in der Biotechnologie konzentrieren. Außerdem nimmt ab Januar 2009 das erste interdiszipinäre Forschungszentrum der Universität im Bereich "IT-Security and Trust" seine Arbeit auf. Er sei optimistisch, so Rolf Tarrach, dass aus dem "Schiff Universität Luxemburg" langfristig ein "mit Wissen und Kenntnissen vollbeladener Tanker" werde.
Auch die Einschreibebilanz stimmt das Rektorat der jungen Hochschule zuversichtlich. 4403 Studierende haben sich für das Wintersemester 2008/2009 eingeschrieben. Das entspricht einem Zuwachs von 8,5 Prozent im Vergleich zum Wintersemester des Vorjahres. Während die Zahl in den elf Bachelor-Studiengängen um 15 Prozent stieg, nahm sie in den Masterstudiengängen noch deutlicher um 26,3 Prozent zu. Dies gilt auch für den dritten Studienzyklus mit nun 216 Doktoranden - einem Plus von fast 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die gemessen an den Studentenzahlen stärkste Fakultät bleibt die Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften, gefolgt von der geisteswissenschaftlichen Fakultät. Die Fakultät für Naturwissenschaften, Technologie und Kommunikation bleibt zwar die kleinste Fakultät, verzeichnet aber ein stattliches Wachstum von 13,2 Prozent auf nun 907 Studenten. Der Campusalltag wird unterdessen immer multikultureller: An der Universität Luxemburg lernen heute junge Menschen aus 85 Ländern. Der Anteil der Luxemburger Studierenden ging zwar prozentual leicht um drei Einheiten zurück, die absoluten Zahlen lieger jedoch höher als im Vorjahr. Offensichtlich hat die Universität bei den nichtluxemburgischen Studierenden an Attraktivität gewonnen.
Zum fünften Geburtstag hat die Hochschule einen kurzen Videoclip mit der Gründungsgeschichte der "uni.lu" produziert; er ist auf der Homepage der Universität unter www.uni.lu abrufbar.
http://www.uni.lu - Homepage der Universität Luxemburg
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Organisational matters, Studies and teaching
German

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