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10/28/2008 10:00

Forum Bioethik: Trägt der Staat Verantwortung für eine gesunde Ernährung?

Ulrike Florian Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Ethikrat

    Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion und Dialog mit dem Publikum

    Öffentliche Abendveranstaltung des Deutschen Ethikrates

    Mittwoch, 26. November 2008, 18:00 Uhr s. t.
    Palais am Festungsgraben, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin
    (Buslinien 100, 200, TXL/Staatsoper)

    Anmeldung erforderlich bis zum 15. November 2008
    telefonisch unter 030/20370-242
    per Fax unter 030/20370-252
    per E-Mail unter forumbioethik@ethikrat.org.

    Begrüßung
    Prof. Dr. jur. Edzard Schmidt-Jortzig
    Vorsitzender des Deutschen Ethikrates

    Vortrag
    Prof. Dr. med. Hans Konrad Biesalski
    Institut für biologische Chemie und Ernährungswissenschaft, Universität Hohenheim

    Podium
    Prof. Dr. med. Hans Konrad Biesalski
    Institut für biologische Chemie und Ernährungswissenschaft, Universität Hohenheim

    Dr. Gerd Müller, MdB
    Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium
    für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin

    Sabine Werth
    Gründerin und Vorsitzende der Berliner Tafel e. V., Berlin

    Sarah Wiener
    Sarah-Wiener-Stiftung, Berlin

    Moderation
    Prof. Dr. med. Dr. phil. Eckhard Nagel
    Mitglied des Deutschen Ethikrates

    Zum Thema

    Die Zahl der übergewichtigen und adipösen (fettleibigen) Menschen hat in den letzten 20 Jahren weltweit stark zugenommen. In Deutschland sind nahezu 60 % der Erwachsenen und 15 % der Kinder und Jugendlichen übergewichtig bzw. adipös. Berücksichtigt man die Zahl der untergewichtigen jungen Leute, die bei 7 % liegt, so ist fast ein Viertel der Kinder und Jugendlichen hierzulande fehlernährt.

    Die Folgen, die für die Gesellschaft daraus erwachsen, sind gravierend. Die Zunahme von Krankheiten, die auf eine unausgewogene Ernährung zurückzuführen sind, hat etliche private Initiativen ausgelöst und die Bundesregierung veranlasst, den Nationalen Aktionsplan "IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" ins Leben zu rufen.

    Das Recht auf Nahrung wurde bereits im Jahr 1948 in der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen verankert. Nicht näher definiert ist jedoch, ob sich dieses Recht allein auf eine ausreichende oder auch auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung bezieht.

    Vor diesem Hintergrund stellen sich viele, in erster Linie auch ethische Fragen:

    >> Wer trägt die Verantwortung für eine ausgewogene Ernährung - der Einzelne oder die Gesellschaft?
    >> Was ist, wenn der Einzelne sich eine gesunde Ernährung nicht leisten kann?
    >> Besteht eine ethische Verpflichtung des Staates, eine adäquate Ernährung, insbesondere für Kinder, zu gewährleisten?

    Prof. Dr. Hans Konrad Biesalski von der Universität Hohenheim führt in die ernährungswissenschaftlichen Fragen ein, die in der anschließenden Diskussion mit Dr. Gerd Müller, dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Sabine Werth, der Gründerin und Vorsitzenden der Berliner Tafel, und Sarah Wiener, der Initiatorin und Namensgeberin einer Stiftung, die sich stark macht "Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen", sowie dem Publikum vertieft werden sollen. Durch die Veranstaltung führt Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel, Mitglied des Deutschen Ethikrates.


    More information:

    http://www.ethikrat.org/de_veranstaltungen/fb_zum_thema_2008-11-26.php


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    Criteria of this press release:
    Medicine, Nutrition / healthcare / nursing, Philosophy / ethics, Social studies, Teaching / education
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications, Scientific conferences
    German


     

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