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10/28/2008 12:02

Neue Graduiertenschule für Infektionsforschung in Hamburg

Dr. Angela Homfeld Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie an der Universität Hamburg (HPI)

    Im April 2009 startet eine neue Graduiertenschule für Infektionsforschung in Hamburg. Die "Leibniz Graduate School - Modellsysteme für Infektionskrankheiten" wendet sich an exzellente und hochmotivierte Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler mit abgeschlossenem Diplom- oder Masterstudium. Sie werden in der Leibniz Graduate School interdisziplinär promovieren. Prof. Bernhard Fleischer (Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin) ist Sprecher der neuen Graduiertenschule: "Die Studentinnen und Studenten profitieren von der Exzellenz der beteiligten Institute und deren enger Zusammenarbeit."

    Die Leibniz Graduate School ist eine Initiative der führenden Institute zur Infektions- forschung im Raum Hamburg. Es sind die drei Leibniz-Institute Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI), Forschungszentrum Borstel (FZB) und das Heinrich-Pette-Institut (HPI), weltweit anerkannte Einrichtungen zur Grundlagenforschung für globale und aufkommende Infektionskrankheiten. Sie schlossen sich 2006 zum Leibniz-Zentrum für Infektionsforschung (LCI; Sprecher Dr. Heinrich Hohenberg, HPI) zusammen. Außerdem beteiligt sich das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf an der Graduiertenschule.

    Den zukünftigen 8 Studentinnen und Studenten bietet die Leibniz Graduate School ein innovatives und anspruchsvolles 3-jähriges Forschungs- und Lehrprogramm. Es ist geprägt durch die Methoden- und Themenvielfalt der beteiligten Einrichtungen. Im Fokus stehen Parasiten (Malaria) und tropische Fieberviren, bakterielle Lungeninfekte (z.B.Tuberkulose), sowie Viren mit globaler Bedeutung wie Hepatitis Viren und HIV. Die Institute verfügen über hochmodern ausgestattete Serviceeinrichtungen. Dazu gehören die Systemische Kryo-Elektronenmikroskopie (EM), Environmental-Scanning-EM und Mikrotechnologie, hochauflösende Massenspektroskopie und Zellsorter, NMR-Spektroskopie, Live-Video- Mikroskopie und Tomograpische EM, sowie Hochsicherheitslabore der Stufen L3 und L4.

    Neben der institutsübergreifenden wissenschaftlichen Qualifizierung gewährt die Leibniz Graduate School eine Ausbildung in den Soft Skills "gute wissenschaftliche Praxis", Drittmitteleinwerbung, Projektentwicklung, Dokumentation und Präsentation. Die Graduierten besuchen wissenschaftliche Tagungen und verbringen einen mehrwöchigen Forschungsaufenthalt in einem internationalen kooperierenden Labor. Neben dem Promotionsstipendium nach TVöD 13 (50 %) erhalten sie Sach- und Reisemittel, die selbstständig verwaltet werden.

    Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin warb das Ausbildungsprogramm federführend für das Leibniz-Zentrum für Infektionsforschung aus Fördergeldern des "Paktes für Forschung und Innovation" ein. Die Paktmittel werden jährlich durch Bund und Länder in einem wettbewerblichen Auswahlverfahren vergeben, das insbesondere die wissenschaftliche Exzellenz und den strategischen Nutzen eines Antrages berücksichtigt.

    Informationen zur Bewerbung:
    Bewerbungsfrist bis 1.12.2008
    Die Bewerbungsunterlagen können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden und sollten folgende Dokumente enthalten: CV, Abiturzeugnis (oder adäquates Dokument), Universitätszeugnisse, Passfoto, zwei unabhängige Referenzschreiben, einseitiges englisches Abstrakt der Diplom- / Masterarbeit. Bewerberinnen und Bewerber begründen in Ihrem Anschreiben, warum sie sich für Infektionsbiologie interessieren. Alle schriftlichen Bewerbungsunterlagen müssen zusätzlich auf einer CD digital eingereicht werden
    Informationen und Unterlagen unter www.hpi-hamburg.de
    Kontakt und Bewerbungen an: Dr. Nicole Nolting (LCI-Koordinatorin, Heinrich-Pette-Institut, Martinistraße 52, 20251 Hamburg, Tel. 0049 (0)40-48051-104)


    More information:

    http://www.hpi-hamburg.de - zum Ausschreibungstext


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    Criteria of this press release:
    Biology, Medicine
    transregional, national
    Studies and teaching
    German


     

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