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Wissenschaft
Zum kommentierten Bildervortrag "Afghanistan + Pakistan" des Fotoreporters Knut Müller lädt die Hochschule Harz am Mittwoch, den 19. November 2008, um 17 Uhr recht herzlich ein. Veranstaltungsort ist Hörsaal N 113 auf dem Halberstädter Campusgelände. Müller, der seit dem Fall der Taliban (2001) im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" so häufig in Afghanistan gewesen ist wie kein anderer deutscher Journalist, spricht an diesem Abend zum Thema "von Menschen und Mächten - von Kultur und Krieg".
Über die bekannten Bilder von Burkas, Waffen, Drogen und Drachenläufern hinaus, gibt Müller Einblicke, die den Geheimnissen dieses faszinierenden, dunklen Landes im Herzen Zentralasiens mit seiner enormen geostrategischen Bedeutung auf die Spur kommen. Von der umkämpften Südprovinz Kandahar bis zu den Festungen Alexanders des Großen an der Seidenstrasse nahe der usbekischen Grenze im Norden - von der antiken Stadt Herat im Westen bis zu Osama Bin Ladens Höhlenversteck im östlichen Tora-Bora-Gebirge bereiste Müller dieses widersprüchliche Land. Unter dem Schutz regionaler Patrone konnte er auch in entlegene Stammesgebiete an der pakistanisch-afghanischen Grenze gelangen, die Europäern sonst absolut verschlossen bleiben.
Knut Müller wurde 1952 in Halle/Saale geboren und studierte dort von 1970 bis 1975 an der Hochschule für Kunst und Design. Seit 1986 ist er freiberuflich in Hamburg im Bereich Fotografie/Multimedia tätig und war Mitbegründer der Fotografengruppe MAGMA der Hansestadt. Nur drei Jahre später, 1989, begann er sich zudem verschiedenen Fotoarbeiten in Kriegs- und Krisengebieten, wie Bosnien, Kosovo, Irak, Somalia, Tschetschenien oder Afghanistan, zu widmen und veröffentlichte zahlreiche Bilder in Magazinen wie "Der Spiegel", "Geo", "Focus" oder der "Los Angeles Times".
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Miscellaneous scientific news/publications, Organisational matters
German

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