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11/18/2008 16:05

Neues Studienfinanzierungsmodell für Studierende der Hochschule Esslingen - Metallarbeitgeber rufen Südweststipendium ins Leben

Diplom-Übersetzerin (FH) Cornelia Mack Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Hochschule Esslingen

    Weniger als ein Prozent der Studierenden kommen derzeit deutschlandweit in den Genuss eines Stipendiums. Auch an der Hochschule Esslingen war dieser Prozentsatz bislang nicht höher. Dies wird sich, so Rektor Prof. Dr.-Ing. Bernhard Schwarz, grundlegend ändern. "Wir möchten möglichst vielen Studierenden unserer Hochschule die Möglichkeit geben, sich erfolgreich um ein Stipendium zu bewerben und freuen uns über die Initiative des Verbands der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg (Südwestmetall)."

    Mit dem Südweststipendium wird ein neues Modell der Studienfinanzierung vorgestellt, das von kleinen und mittelständischen Unternehmen getragen wird. "Damit bieten wir den Unternehmen gemeinsam mit der Hochschule ein unbürokratisches und effektives Mittel der Studienfinanzierung an", sagte Karl Schäuble, Sprecher des Südwestmetall-Arbeitskreises HochschuleWirtschaft. Studierende, die gute Leistungen oder Bedürftigkeit zeigen, werden so durch Studiengebühren nicht belastet, haben durch ein Stipendium mehr Zeit, sich um ihr Studium zu kümmern und müssen nicht arbeiten. Die Hochschule Esslingen hat motivierte Studierende und die Firmen können sich in direktem Kontakt mit den Studierenden austauschen. "Geld kann nicht besser angelegt werden", so Rektor Schwarz.

    "Das Verfahren ist einfach und unkompliziert", sagte Schäuble: Die Unternehmen finanzieren einen Stipendienfonds an der Hochschule vor Ort. Ein Stipendium deckt dabei die Studiengebühren eines Bachelor- oder Masterstudierenden in Höhe von derzeit 1.000 Euro pro Jahr ab. Vergabekriterien sind die fachliche Leistung oder Bedürftigkeit der Studierenden sowie die inhaltliche Nähe des Studiengangs zum Geschäftsbereich des fördernden Unternehmens. "Im Gegenzug übernehmen die Unternehmen eine Patenschaft und binden die Studierenden über Praktika oder Themen für deren Abschlussarbeiten ein", erklärte Schäuble. Dies fördere zugleich den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft. Südwestmetall koordiniert die Vergabe und Verwaltung des Südweststipendiums. Auch der Verein der Freunde der Hochschule Esslingen ist in das Projekt mit eingebunden. Sie übernehmen den finanziellen Part zwischen Unternehmen und Studierenden.

    Für die Hochschule Esslingen liegen bisher 45 Stipendien von 17 Unternehmen vor, mit stark wachsender Tendenz. In Esslingen können sich Studierende ab dem Sommersemester 2009 für ein Stipendium bewerben. Die zweite Pilotregion ist die Hochschule Heilbronn.


    More information:

    http://www.hs-esslingen.de


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    Criteria of this press release:
    Chemistry, Electrical engineering, Information technology, Materials sciences, Mechanical engineering
    transregional, national
    Cooperation agreements, Studies and teaching
    German


     

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