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Wissenschaft
Bayreuth (UBT). Die Frage, wie 'Risiko' im heutigen Afrika theoretisch konzeptionalisiert und empirisch erforscht werden kann, steht vom 27.-29. November an der Universität Bayreuth im Mittelpunkt eines internationalen Symposiums zur Risikoforschung in Afrika. An dem dreitägigen Symposium "Risk and Africa - Conceptualizing risk in the context of contemporary Africa" werden rund 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Afrika und Europa teilnehmen.
Im Zentrum der Veranstaltung steht: Was ist Risiko, welche Risiken gibt es, wie nehmen Menschen in Afrika Risiken wahr und gehen mit ihnen um und welche Bedeutung hat der Umgang mit Risiken für gesellschaftlichen Wandel in Afrika?
Die Motivation der Veranstalter für die Organisatoren dieses Symposiums ist die anscheinend grundsätzlich unterschiedliche Konzeption von Risiko in Industrieländern und dem Rest der Welt. Während "hier" von Menschen gemachte technologische Risiken, Umweltbewusstsein, und die soziale Konstruktion von Risiko im Vordergrund stehen und das Management von Risiken als Grundvoraussetzung für Entwicklung gesehen wird, stehen "dort" Naturgefahren, Verwundbarkeit, Bewältigungsstrategien der Menschen als Opfer im Vordergrund.
Das Ziel des Symposiums ist es daher, diese Spannungen aufzulösen, neue Wege der Risikoforschung in Afrika sowohl in theoretischer als auch in methodischer Hinsicht aufzuzeigen und somit zu einem besseren Verständnis von Prozessen sozialen Wandels beizutragen. Während der interdisziplinär konzipierten Veranstaltung werden sich Beiträge aus der Geographie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Ethnologie und der Umweltforschung mit Themen wie Risikowahrnehmung, Risiko und Macht, Umweltwandel, Nachhaltigkeit und Entwicklung befassen.
Das Symposium wird im Auftrag der Bayreuth International Graduate School (BIGSAS, http://www.bigsas.uni-bayreuth.de) vom Zentrum für Naturrisiken und Entwicklung Bayreuth (ZENEB) organisiert. Veranstaltungsort ist der Historische Sitzungssaal im alten Rathaus, Maximilianstrasse 33, 95444 Bayreuth.
Detaillierte Informationen zum Programm findet man unter
http://www.zeneb.uni-bayreuth.de
Kontakt
und weitere Informationen
Dr. Martin Doevenspeck
Lehrstuhl für Bevölkerungs- und Sozialgeographie
Tel 0921 55 2281
E-mail: doevenspeck@uni-bayreuth.de
Criteria of this press release:
Geosciences, Social studies
transregional, national
Scientific conferences
German

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