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Wissenschaft
Zu den soeben vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten neuesten Studienanfängerzahlen sagte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Margret Wintermantel, heute in Bonn:
"Dass in diesem Jahr eine Rekordzahl junger Menschen ein Studium aufgenommen hat, ist erfreulich. Wirtschaft und Gesellschaft brauchen hoch qualifizierten Nachwuchs.
Der Ansturm auf die Universitäten und Fachhochschulen entspricht den Erwartungen und wird in den kommenden Jahren noch wachsen. Die Hochschulen konnten sich aber bisher nicht wirklich gut darauf vorbereiten - die Politik rechnet die Aufgabe - und damit die notwendigen öffentlichen Investitionen in die Hochschulen - klein.
Die Entwicklung zeigt die Notwendigkeit des Hochschulpakts. Die Hochschulen spannen alle Kräfte an, trotz schlechter finanzieller Rahmenbedingungen so vielen jungen Menschen wie möglich eine Chance zum erfolgreichen Studieren zu geben. Hierzu müssen sie aber unbedingt mehr Lehrpersonal einstellen, die Studienberatung weiter verbessern und auch bauliche Missstände beseitigen können. Für die dringendsten Maßnahmen brauchen sie bis 2020 im Mittel zusätzliche drei Milliarden Euro pro Jahr. Dieser Mehrbedarf muss den laufenden Verhandlungen zum Hochschulpakt II zugrunde gelegt werden.
Die Studienanfängerzahl kletterte gegenüber dem Vorjahr um 24.000 auf 385.500. Dies bedeutet einen Zuwachs von 6,7 Prozent und einen Anteil der Studienanfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung von 39 Prozent. Auch die Gesamtzahl der Studierenden stieg um 68.000 und liegt damit seit fünf Jahren erstmals wieder über 2 Millionen.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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