idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Seit dem 4. Dezember 2008 ist die Fachhochschule Lausitz für Studierende mit Kindern noch attraktiver als bisher. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Studentenwerkes Frankfurt (Oder), Dr. Ulrike Hartmann, und der Gleichstellungsbeauftragten der FHL, Dr. Petra Schmidt-Wiborg, eröffnete der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Günter H. Schulz, ein Eltern-Kind-Arbeitszimmer im Gebäude 7 auf dem Campus in Cottbus.
"Wir wollen voranbringen, dass Familie und Hochschule parallel möglich sind", sagte der Präsident und verwies in diesem Zusammenhang auf das Qualitätsversprechen Kinder und Karriere, mit dem sich die Brandenburger Hochschulen verpflichten, in den kommenden Jahren die Bedingungen zur Vereinbarung von Familie, Studium und Wissenschaftsbetrieb noch weiter zu verbessern. Professor Schulz zeigte auf, dass die FH Lausitz mit ihren vielen Projekten allen Altersgruppen offen steht.
Für die Unterstützung dieser Entwicklung dankte er dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, den Beteiligten an der Hochschule, so auch dem Team der Hochschulbibliothek, das sich bei der Einrichtung einer Spielecke und der Anschaffung von Literatur zum Thema Familie engagiert hatte, und dem Studentenwerk Frankfurt (Oder).
Dessen Geschäftsführerin, Dr. Ulrike Hartmann, informierte über Angebote, mit Hilfe derer das Studieren auch mit Kindern gelingen kann, so über die sehr gut ausgelastete Kindertagesstätte "Anne Frank", die das Studentenwerk in Cottbus unterhält. In Begleitung ihres Erziehers gestalteten Kinder dieser Tagesstätte die Eröffnung des Eltern-Kind-Arbeitszimmers mit einem kleinen Kulturprogramm mit.
Die Gleichstellungsbeauftragte der FH Lausitz, Dr. Petra-Schmidt-Wiborg, erläuterte das Konzept, die Studierenden mit Kindern individuell zu unterstützen. Von den rund 1.000 Studierenden am Standort Cottbus der FH Lausitz sind etwa sechs Prozent Eltern, was im Bundesdurchschnitt liegt.
Für die Einrichtung des Eltern-Kind-Arbeitszimmers am Studienort Cottbus und eines weiteren noch am Studienort Senftenberg der FH Lausitz zu eröffnenden Zimmers stellte das Wissenschaftsministerium insgesamt rund 12.000 Euro zur Verfügung. Davon konnten für das Cottbuser Zimmer unter anderem größere Kindermöbel, so ein Kuschelsofa, und Spielzeug für verschiedene Altersstufen, das auch außerhalb des Zimmers zum Einsatz kommen soll, angeschafft werden. Außerdem wurde das Zimmer mit Ratgeberliteratur für die Eltern, Kinderbüchern, Tonträgern und entsprechenden Abspielgeräten ausgestattet.
Einen Computerarbeitsplatz stellte die Hochschule bereit. Die Kita "Mischka" in Cottbus Sachsendorf, in der Studierende aus dem Fachbereich Sozialwesen der FH Lausitz regelmäßig Projekte durchführen, stellte unter anderem Holzbausteine und Spielzeugtiere zur Verfügung. Mit einer selbst entworfenen Puppenstube unterstützte der Studiengang Architektur der FH Lausitz das Projekt. Bei der Vorbereitung des Zimmers halfen auch die Studentinnen der Sozialarbeit/ Sozialpädagogik, Jenny Dossow, Julia Kurtzke, Jenny Markgraf und Melanie Gabler.
Das Eltern-Kind-Arbeitszimmer bietet jedem, der ein Kind betreut, so Studierenden, aber auch Beschäftigten, die Möglichkeit, gleichzeitig dort zu arbeiten. Bei besonderen Anlässen, zum Beispiel öffentlichen Veranstaltungen, wird hier auch seitens der Hochschule für die Betreuung der Kinder gesorgt. Das Zimmer gliedert sich ein in das Netz von Kinder-Inseln, mit denen die FH Lausitz und das Studentenwerk den Campus noch familienfreundlicher gestalten. Das Spektrum reicht von den baby- und kindgerecht ausgestatteten Wohnungen des Studentenwerkes über die Spielwiese in der Mensa und die Spielecke in der Hochschulbibliothek bis hin zu einem mobilen Kinder-Treff, den die Fachbereiche für Veranstaltungen oder Tagungen ausleihen können.
Weitere Informationen:
Dr. Petra Schmidt-Wiborg, Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschule Lausitz
Lipezker Str. 47, Gebäude 10, Raum 325, 03046 Cottbus
Tel. 0355 5818-461
E-Mail: gleichstellung@fh-lausitz.de
Der Präsident der FH Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz (li.) und die Geschäftsführerin des Student ...
Source: Foto: Witzmann/ FH Lausitz
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Schools and science, Science policy
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).