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12/05/2008 09:34

Das "Hochschulquartett" an der Bucerius Law School

Klaus Weber Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bucerius Law School, Hochschule für Rechtswissenschaft gGmbH

    Einladung zur Diskussion. Thema: "Führend in Forschung und Lehre - wie managt man eine Hochschule?", Gast: Johann C. Lindenberg, ehemaliger Geschäftsführer von Unilever Deutschland und Mitglied des Hochschulrats der Universität Hamburg.

    Die Deutschlandfunk-Reihe "Das Hochschulquartett - Wissenschaft zur Diskussion" wird am

    Freitag, 12. Dezember,
    19.15 bis 20.00 Uhr
    im Moot Court der Bucerius Law School,
    Jungiusstr. 6, Hamburg

    aufgezeichnet. Der Deutschlandfunk strahlt die Sendung am Freitag, den 26. Dezember 2008 von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr aus.

    Thema: "Führend in Forschung und Lehre - wie managt man eine Hochschule?"

    Auf dem Podium diskutieren:
    - Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der Exzellenz-Hochschule TU München,
    - Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Jürgen Hesselbach, Präsident der TU Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig,
    - Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Exzellenz-Hochschule FU Berlin,
    - Johann C. Lindenberg, ehemaliger Geschäftsführer von Unilever Deutschland und Mitglied des Hochschulrats der Universität Hamburg.

    Die Diskussion moderieren Prof. Dr. Christian Floto (Deutschlandfunk) und Dr. Michael Kröher (manager magazin).

    Um 20.00 Uhr endet die Aufzeichnung. Die Diskussion mit dem Publikum wird bis 20.20 Uhr fortgesetzt. Beim anschließenden Empfang besteht die Möglichkeit, einzelne Aspekte im Gespräch zu vertiefen. Interessierte Zuschauer melden sich bitte an bei kristina.dieter@law-school.de.

    Vertreter der Medien sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Bitte melden Sie sich in der Pressestelle der Bucerius Law School an.

    Das "Hochschulquartett" ist eine Kooperation zwischen dem Deutschlandfunk, dem manager magazin und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

    Die Führung einer Hochschule oder Universität in Deutschland ist seit langem durch die Existenz und das Wechselspiel von verschiedenen Gremien geprägt: Dem Präsidenten mit seinem Rektorat als "exekutives" Element steht ein akademischer Senat gegenüber, der mit Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des "akademischen Mittelbaus" sowie Studierendenvertretern besetzt ist. Die Arbeitsweise dieser Kombination wurde oft als schwerfällig empfunden, da sich diese Organe der universitären Selbstverwaltung gegenseitig blockieren konnten. Die hochschulrechtliche Stärkung und die Ausweitung der Kompetenzen des Präsidiums haben viele dieser Blockademöglichkeiten ausgeräumt.

    Seit einiger Zeit etabliert sich ein weiteres Hochschulorgan: Organisationen wie das "Centrum für Hochschulentwicklung" und der "Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft" hatten vehement die Einrichtung von "Hochschulräten" gefordert. Diese Kontrollorgane sollen sich in die bestehende Gremienstruktur einfügen. Das Problem: Die Hochschulräte werden überwiegend mit hochschulexternen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur besetzt. Diese sollen sich um Aufgaben kümmern, die bislang zu den Kernkompetenzen des akademischen Senats gehören, wie zum Beispiel die Haushaltsverabschiedung die Einrichtung und Schließung von Studiengängen oder die Wahl einer neuen Präsidentin bzw. eines neuen Präsidenten. Eine wichtige Rolle spielten bei der Begründung für die Einführung der Hochschulräte die Schlagwörter "Wettbewerb", "Effizienz" und "Praxisrelevanz". Kritiker befürchten deshalb in dem neuen Steuerungselement Hochschulrat eine neoliberale Umgestaltung von Hochschulen.

    Wohin führt dieses Führungsmodell? Welche Vorteile bezieht eine Hochschule aus diesem neuen Entscheidungs- und Kontrollorgan? Welche Auswirkungen und Chancen ergeben sich für die Hochschulleitungen? Was bedeuten Einrichtung von Hochschulräten und Übertragung von Steuerungskompetenzen an diese für die Freiheit von Forschung und Lehre?


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Science policy
    German


     

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