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Wissenschaft
Am 17.12.1008 wurde die Sonderausstellung "Safari za mwituni - eine Reise in die Wildnis" mit meisterhaften Bildern von Bodo Meier im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig eröffnet. 40 Aquarelle und Ölbilder zeigen ostafrikanische Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung. Die Ausstellung wird bis zum 26.04.2009 zu sehen sein.
Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig (ZFMK) arbeiten in vielen Projekten in Afrika. Nichts liegt näher, als dem wissenschaftlichen know-how der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Leibniz Instituts für Biodiversität der Tiere im Museum die Plattform für eine künstlerische Ergänzung zu geben. Die Werke der Ausstellung sind hierfür wie geschaffen. "Um die Schönheit der Landschaften so zu erhalten, wie wir sie auf den Bildern Bodo Meiers sehen, müssen wir uns gerade jetzt um die wissenschaftliche Erforschung der Artenvielfalt und deren nachhaltige Nutzung kümmern" streicht Professor Wolfgang Wägele, Direktor des Museum Koenig, die Bedeutung der Forschung an seinem Institut heraus.
Die in der Ausstellung gezeigten Gemälde dokumentieren 12 Jahre Afrika-Erfahrung. Meiers Arbeiten sind überwiegend Aquarelle und einige großformatige Ölbilder. Die Bandbreite seiner Arbeiten in der Ausstellung zeigt die Fauna, Flora und Landschaften Tansanias. Es sind Bilder der Vogelwelt, der großen Säugetiere, besonders die Gnus und Zebras auf ihrer jahreszeitlichen Wanderung in der Serengeti, der Urwald am Grumeti-Fluss, die Landschaften des Selous, des Miombo und des Rufiji-Flusses.
Bodo Meiers Technik wurde einmal in der amerikanischen Zeitschrift WILLIFE ART MAGAZINE als "blurring the line" bezeichnet, eine Malweise, die im Gegensatz zu der in Amerika üblichen naturalistischen Kunstauffassung in der "wildlife art" steht. Bei seiner Maltechnik wird das Sujet zwar naturalistisch genau gemalt, die Linien werden jedoch wieder aufgelöst und verschwimmen in flächigen Farbimpressionen. Im Zentrum des Bildes stehen meist Augen, Gesicht oder Körper des Tieres, nach außen verlaufen die Formen in kräftigen, manchmal kontrastreichen oder verwaschenen Farben.
Bodo Meier, Schüler von Willy Schütz, wurde 1949 in Siegen geboren, ist Lehrer für Kunst und Biologie und arbeitet seit mehr als 30 Jahren als Künstler und Illustrator für Zeitschriften und Bücher. Seine Ausstellungen waren u.a. in München im Haus der Kunst, in Brüssel, Münster, Siegen, Bonn, Hameln zu sehen. 1996 erschien sein Buch "Tiere in Aquarell" und 2000 sein erster Kalender "Wildleben". Sein Arbeit befasst sich vorwiegend mit Tiere, Pflanzen und Landschaften, vor allem der Tierwelt Afrikas. Seine Technik ist Aquarell, Ölmalerei und Zeichnung.
Ein Katalog der Ausstellung ist für 6,50 Euro im Museumsladen erhältlich. Ein Jahreskalender für das Jahr 2009 wird für 20,- Euro angeboten.
Safari za mwituni - eine Reise in die Wildnis
Sonderausstellung mit Aquarellen und Ölbildern von Bodo Meier
18.12.2008 bis 26.04.2009
geöffnet
Di bis So: 10:00 bis 18:00 Uhr
Mi: 10.00 bis 21:00 Uhr
montags nur an gesetzlichen Feiertagen
geschlossen
montags (außer an gesetzlichen Feiertagen)
Heiligabend, 1.Weihnachtstag und Silvester
Eintritt: 3,- Euro, 1,50 Euro
Schirmherrschaft:
International Council for Game and Wildlife Conservation
Dr. Rolf D. Baldus
President
Tropical Game Commission
Europastraße13
53175 Bonn
Tel: 01638344572
e-mail: rolfbaldus@netcologne.de
http://www.zfmk.de Ausstellung Bodo Meier
Professor Wolfgang Wägele, Bodo Meier und Dr. Rolf Baldus (von links nach rechts) eröffneten die Aus ...
Source: ZFMK
Gäste der Ausstellungseröffnung im Gespräch vor den Werken Bodo Meiers.
Source: ZFMK
Criteria of this press release:
Art / design, Biology, Environment / ecology, Geosciences, Social studies
regional
Cooperation agreements, Miscellaneous scientific news/publications
German

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