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Wissenschaft
Die Hochschulen wollen alles daran setzen, im kommenden Wintersemester Bewerbungs- und Zulassungsverfahren durchzuführen, die auch ohne ein bundesweites Serviceverfahren für die Bewerber weniger aufwändig sind und zu einer schnellen Besetzung der Studienplätze führen. Darauf verständigte sich die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gestern in Bonn. "Dass es so weit gekommen ist, liegt weder an der HRK und an den Hochschulen noch an der Kultusministerkonferenz, sondern an der ZVS, die das von ihr selbst vorgelegte Übergangsverfahren nicht fristgerecht umsetzen konnte", stellte die HRK-Präsidentin die Berichterstattung in den Medien der letzten Zeit richtig.
"Die dadurch entstandene Verzögerung darf nicht zulasten der Bewerber gehen", erläuterte HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel heute vor der Presse in Berlin.
Die Mitgliederversammlung diskutierte deshalb folgende Vorschläge zur Vereinfachung des Verfahrens im kommenden Wintersemester:
1. Die Hochschulen prüfen, ob sie das letztjährige, leicht modifizierte Verfahren der ZVS nutzen können.
2. Die Hochschulen legen aufgrund ihrer Erfahrungen aus den vergangenen Semestern gegebenenfalls neue Überbuchungsfaktoren fest, um im ersten Schritt möglichst viele Studienplätze zu besetzen.
3. Die Hochschulen bearbeiten zügig die elektronisch eingereichten Bewerbungen, indem die Echtheit der Unterlagen erst bei der Immatrikulation geprüft wird.
4. Die Hochschulen übernehmen so weit wie möglich die Fristen des angestrebten dialogorientierten Serviceverfahrens; damit wäre das Hauptverfahren zum 1. September 2009 beendet. Nachrückverfahren und die Vermittlung frei gebliebener Studienplätze könnten früher beginnen.
5. Die Hochschulen vermitteln die nach Abschluss des Hauptverfahrens frei bleibenden Studienplätze über eine elektronische Studienplatzbörse nach dem Vorbild Baden-Württembergs.
Ziel bleibt die Umsetzung des von HRK und KMK vereinbarten dialogorientierten Serviceverfahrens, möglichst zum Wintersemester 2010/2011.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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