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Wissenschaft
VolkswagenStiftung bietet "Dual Career"-Option für Förderinitiative "Evolutionsbiologie" und für Fellowships in "Computational Sciences"
Von der Vorlesung zur Krippe, aus dem Labor zum Kinderarzt und dann als Paar noch an zwei verschiedenen Orten arbeiten? Familie und Beruf zu vereinbaren, ist keine leichte Aufgabe - erst recht nicht für junge Wissenschaftlerpaare, bei denen beide Partner eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben. Vor allem die hohen Anforderungen an die Mobilität führen nicht selten dazu, dass Nachwuchsforscher und -forscherinnen - mehrheitlich handelt es sich um Frauen - in der Postdoktorandenzeit der Wissenschaft den Rücken zukehren. Oft bietet ein Ortswechsel zudem nur einem Partner eine gute Perspektive, so dass dies in Kombination mit den familienbedingten Aufgaben die Entscheidung für einen Ausstieg aus der Wissenschaft mit bedingt. Ein gemeinsamer Lebensmittelpunkt mit beruflichen Perspektiven für beide Partner am selben Ort stellt hier eine enorme Erleichterung dar - gerade für junge Familien.
Die VolkswagenStiftung erweitert daher zwei ihrer Förderinitiativen um eine "Dual Career"-Option: die Nachwuchsförderung in der "Evolutionsbiologie" sowie die Fellowships "Computational Sciences" in der Initiative "Neue konzeptionelle Ansätze zur Modellierung und Simulation komplexer Systeme". In beiden Initiativen ist jeweils eine hohe Mobilität gefordert, da ein bevorstehender oder jüngst vollzogener Ortswechsel Voraussetzung für die Antragstellung ist. Die Förderung bezieht sich auf sogenannte Doppelkarrierepaare, bei denen beide Lebenspartner mit Kind beziehungsweise Kindern berufliche Ambitionen im Bereich der Wissenschaft haben. Damit möchte die Stiftung im Sinne der Familienförderung dazu beitragen, dass junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihr Familienleben mit Kindern besser mit den beruflichen Mobilitätserfordernissen in Einklang bringen können.
Der Partner des eigentlichen Antragstellers in den beiden Förderinitiativen kann einen Antrag für eine eigene Stelle zur Durchführung eines Forschungsprojekts stellen, die an einem Institut am Ort des Fellows angebunden sein sollte. Das Thema dieses Antrags ist nicht auf die Inhalte der Evolutionsbiologie beziehungsweise die Modellierung und Simulation komplexer Systeme festgelegt. Voraussetzung für eine Unterstützung des Partners ist jedoch, dass der innerhalb einer der beiden Förderinitiativen eingereichte Antrag positiv begutachtet wird (Stichtag für diese Anträge ist jeweils der 15. Oktober 2009). Diese Option ist damit fest an eine Förderung eines der Partner im Rahmen der beiden Initiativen gebunden und stellt insofern ein ergänzendes Angebot dar. Arbeitet der Partner in einem anderen Bereich als der Wissenschaft - etwa in einem Unternehmen - ist eine Förderung nicht möglich, da dies jenseits des Handlungsrahmens der VolkswagenStiftung liegt.
Kontakte
VolkswagenStiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Christian Jung
Telefon: 0511 8381 - 380
E-Mail: jung@volkswagenstiftung.de
Förderinitiativen
Evolutionsbiologie
Dr. Henrike Hartmann
Telefon: 0511 8381 - 376
E-Mail: hartmann@volkswagenstiftung.de
Neue konzeptionelle Ansätze zur Modellierung und Simulation komplexer
Systeme (Fellowships in Computational Sciences)
Dr. Ulrike Bischler
Telefon: 0511 8381 - 350
E-Mail: bischler@volkswagenstiftung.de
Der Text der Presseinformation steht im Internet zur Verfügung unter http://www.volkswagenstiftung.de/service/presse.html?datum=20090203
Criteria of this press release:
Biology, Environment / ecology, Information technology, Mathematics, Medicine
transregional, national
Research projects, Science policy
German

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