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Wissenschaft
Als eine Bestätigung der Vorgehensweise der HRK hat die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, das gestrige Treffen zur Studienzulassung bei Bundesministerin Annette Schavan bewertet:
"Es herrschte Einvernehmen, dass es kein Zurück zu zentralem Dirigismus geben kann und dass ein funktionierendes Serviceverfahren in vernünftigen Schritten geschaffen werden muss. Die Probleme und Verzögerungen, die die HRK nicht zu verantworten hat, fordern entschlossenes Handeln, keine Abkehr von der modernen, autonomen und wettbewerbsfähigen Hochschule.
Das Gespräch hat den Kurs der HRK bestätigt, bei der Entwicklung des von HRK und Kultusministerkonferenz beschlossenen Serviceverfahrens auf Professionalität zu setzen. Ich bin sehr froh, dass das von der HRK vorgeschlagene Fraunhofer Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik in Berlin das Ausschreibungsverfahren vorbereitet und später die Auftragsdurchführung als Projektsteuerer oder -manager für die Auftraggeber begleitet.
Entscheidend wird aber auch sein, ob der Bund die Entwicklungs- und Implementierungskosten übernimmt. Hier erwarte ich alsbald ein positives Signal aus dem Bundestag.
Die Gesprächsrunde hat die Vorschläge der HRK vom 27. Januar 2009 bestätigt, wie die Interimszeit bis zur Einsatzfähigkeit des 'Modells C' überbrückt werden kann. Dies gilt insbesondere bezüglich einheitlicher Fristen und der Einrichtung und Nutzung einer elektronischen Studienplatzbörse, mit der frei gebliebene Studienplätze schnell besetzt werden können. Wenn die Übergangsregelungen kompatibel mit 'Modell C' sein sollen, wie in dem Gespräch vereinbart wurde, dann müssen die Hochschulen als unmittelbare Bewerbungsadressaten und damit auch dezentrale Bewerbungen akzeptiert werden.
Wir werden alles tun, um die Hochschulaktivitäten zu koordinieren. Wenn Bund und Länder dies unterstützen, kann das nur von Vorteil für alle sein."
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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