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Wissenschaft
Darmstadt, 19.3.2009. Im Landeswettbewerb Jugend forscht Hessen hat die Technische Universität Darmstadt Karen Wintersperger (19) vom Friedrichsgymnasium Kassel und Lucas Rott (18) von der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule Kassel als Sieger im Fachgebiet Physik mit ihrem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit einem zweiwöchigen Praktikum am Fachbereich Physik der TU Darmstadt verbunden. Überreicht wurde der Preis von Prof. Dr. Thomas Walther, Prodekan des Fachbereichs Physik der TU Darmstadt.
Thema der siegreichen Wettbewerbsarbeit von Wintersperger und Rott sind "Maßgeschneiderte optische Eigenschaften - Die Plasmonenresonanz von Nano-Goldpartikeln". Schon die Römer nutzten Nano-Goldpartikel, ohne sich dessen bewusst zu sein. Dies belegt zum Beispiel der sogenannte Lykurgus-Becher im Britischen Museum: Er erscheint in leuchtendem Rot, wenn Tageslicht durch sein milchiges Glas fällt. Die Farbe kommt durch Wechselwirkungen des Lichts mit winzigen, fein verteilten Goldteilchen im Glas zustande. Physiker nennen das Phänomen Plasmonenresonanz.
Ziel von Karen Wintersperger und Lucas Rott ist es, statt Nanokugeln winzige, zeppelinförmige Teilchen aus Gold herzustellen und diese für kostengünstige, doppelbrechende Materialien für optische Anwendungen zu nutzen. Die theoretischen Grundlagen dazu haben die beiden Nachwuchsforscher bereits im Griff.
Die Technische Universität Darmstadt beteiligt sich seit 2001 jährlich mit der Ausschreibung eines Sonderpreises am Landeswettbewerb Jugend forscht Hessen, meist verbunden mit einem 14-tägigen Praktikum. Bisherige Preisträger arbeiteten und forschten etwa in den Fachbereichen Biologie, Chemie, Informatik und Mathematik. Die Preisverleihung fand am 19. März 2009 bei der Merck KGaA in Darmstadt statt.
Foto:
Für Medien auf Anfrage
he, MI az17/2009
Criteria of this press release:
Materials sciences, Physics / astronomy
regional
Miscellaneous scientific news/publications, Personnel announcements
German

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