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03/25/2009 12:07

Mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem: FernUniversität präsentierte in Berlin ihren Beitrag zur Studienreform

Susanne Bossemeyer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
FernUniversität in Hagen

    Die Beiträge der FernUniversität zur Studienreform erläuterten am 24. März ihr Rektor, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, und der Vorsitzende ihres Hochschulrats, Dr. Dr. h. c. Jörn Kreke, vor der Presse in Berlin. Die FernUniversität in Hagen ist die größte deutsche Hochschule - und weltweit die einzige staatliche deutschsprachige Fernuniversität.

    Das Bildungssystem muss durchlässiger werden und auch Menschen ohne Abitur bessere Chancen auf eine akademische Ausbildung ermöglichen. Was Stimmen aus Politik und Wirtschaft seit längerem fordern, setzt die FernUniversität in Hagen bereits mit großem Erfolg um: Die FernUniversität hat den Hochschulzugang geöffnet und trägt so zur Durchlässigkeit des Bildungssystems bei. Die aktuellen Studierendenzahlen geben der FernUniversität recht: "Mit über 43.000 Studierenden in den Studiengängen ist die FernUniversität seit dem Wintersemester 2008/2009 die größte Universität Deutschlands", verkündete der Rektor der FernUniversität, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, am 24. März 2009 vor der Presse in Berlin, wo er zusammen mit dem Vorsitzenden des Hochschulrats, Dr. Dr. h. c. Jörn Kreke (Aufsichtsratsvorsitzender der Douglas Holding AG), die Beiträge der FernUniversität zur Studienreform vorstellte.

    Vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel und niedrigen Akademikerzahlen muss in Deutschland, so Hoyer, eine akademische Ausbildung auch ohne formale Hochschulzugangsberechtigung möglich sein. "Wer die Leistung bringt, dem wollen wir keine Steine in den Weg legen. Die Fähigkeit zum Studieren zeigt sich im Studium selbst", kommentierte er die Philosophie seiner Hochschule.

    Weltweit ist die FernUniversität in Hagen die einzige staatliche deutschsprachige Universität, die ein qualitätsgesichertes betreutes Fernstudium mit aktuellen, praxisorientierten Bachelor- und Masterstudiengängen sowie zahlreichen Weiterbildungsangeboten anbietet. "Wer hier studiert, genießt ein Höchstmaß an zeitlicher Flexibilität und räumlicher Unabhängigkeit", so Hoyer. "Wir ermöglichen ein Studium auch neben dem Beruf oder anderen Verpflichtungen. Das ist ein Konzept, das bei den Studierenden und der Wirtschaft gleichermaßen ankommt." Basis hierfür ist das hochflexible innovative Lehr- und Lernsystem, das unter Nutzung der modernen Kommunikationstechnologien auch Berufstätigen ermöglicht, ein Studium in ihren Alltag zu integrieren.

    Die FernUniversität war die erste und ist bis heute die einzige Universität im deutschsprachigen Raum, die diesen neuen, innovativen Weg zum Studium entwickelt hat und anbietet: In den sogenannten Akademiestudien können auch ohne formale Hochschulzugangsberechtigung bestimmte Module belegt und die Studierfähigkeit nachgewiesen werden. Bestehen Studierende dann eine entsprechende Prüfung, können sie in die regulären Bachelorstudiengänge wechseln und ihre Leistungen werden ihnen für das Studium anerkannt. Aktuell haben bereits an die 1000 Studierende auf diesem Weg Zugang zu einem regulären Studium und damit zu einem akademischen Abschluss erhalten und diese Chance genutzt. Ihr Anteil der Studienanfänger ist viermal höher als an jeder anderen deutschen Universität.

    Um Interessierten auch unabhängig von der üblichen Semestertaktung eine Möglichkeit zum Studium zu eröffnen, bietet ihnen die FernUniversität jetzt auch einen ganzjährigen Studienstart in den Bachelorstudiengängen an. Ab diesem Semester kann jederzeit ein Studium aufgenommen werden, unabhängig von Einschreibefristen.

    Die Betreuung ihrer Studierenden wird die FernUniversität weiter verbessern, dazu wird sie auch ihr Netz an Studienstandorten in der Bundesrepublik neu positionieren. In 14 Regionen werden künftig die Studierenden vor Ort betreut, und zwar nach einheitlichen Standards, qualitätsgesichert und fachlich gestützt durch die Fakultäten. Zugeordnet zu den Regionalzentren gibt es Studienstandorte, die Service on Demand anbieten und bei ausreichender Nachfrage die Studierenden wohnortnah unterstützen. Das erste Regionalzentrum wird zum Sommersemester in der Bundeshauptstadt seine Arbeit aufnehmen.

    "Die FernUniversität in Hagen ist die staatliche Fernuniversität für den deutschsprachigen Raum. Gerade wenn es um berufsbegleitende Ausbildungen und Weiterqualifizierungen geht, liegt hier ein ungeheures Potential", betonte Dr. Jörn Kreke. "Die FernUniversität ist zwar eine Universität des Landes Nordrhein-Westfalen. Doch ihre Wirkung ist bundesweit. Das sollte von der Regierung wahrgenommen und verstärkt genutzt werden", so Kreke.


    More information:

    http://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/presse/medienaktion_brunhofer/rek... - Rede von Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer am Abend des 24. März in der Ungarischen Botschaft: "Bildung der Zukunft - Erfolgskonzept FernUniversität"


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Science policy, Studies and teaching
    German


     

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