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04/03/2009 14:09

Versorgung mit Radiopharmaka - Erfordernisse und Realität

Julia Schilling Pressestelle
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.

    Einladung zum Roundtable
    Donnerstag, 23. April 2009, 11.30 Uhr, Raum 10 des Congress Centers Leipzig (CCL)

    Der aktuelle Versorgungsengpass mit Molybdän-99m hat gezeigt, was es für Deutschland als Land mit der leistungsfähigsten Nuklearmedizin bedeutet, nicht jederzeit auf das wichtigste diagnostische Radionuklid Technetium-99m zugreifen zu können. Nuklearmedizinische Kliniken und Praxen können einen Großteil ihrer diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen nicht mehr durchführen und Patienten warten auf Routineuntersuchungen. Im Rahmen eines Roundtables soll der Stand der Verfügbarkeit von Radiopharmazeutika sowie perspektivische Entwicklungen aufgezeigt und diskutiert werden.

    Der aktuelle Versorgungsengpass mit Molybdän-99m hat gezeigt, was es für Deutschland als Land mit der leistungsfähigsten Nuklearmedizin bedeutet, nicht jederzeit auf das wichtigste diagnostische Radionuklid Technetium-99m zugreifen zu können. Nuklearmedizinische Kliniken und Praxen können einen Großteil ihrer diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen nicht mehr durchführen. Sie sind dringend auf die regelmäßige und zeitgenaue Lieferung von Radiopharmaka angewiesen. Für Patienten bedeutet das verlängerte Wartezeiten bei Routineuntersuchungen. Für einen Teil der Patienten kann ein Versorgungsengpass sogar eine Gefahr für ihre Gesundheit bedeuten.

    Die zunehmenden Ausfallzeiten der im europäischen Verbund Molybdän-99m produzierenden alten Reaktoren zeigen die Relevanz, in den kommenden Jahren die Grundversorgung dauerhaft zu sichern. Ein Ersatz für die etablierten Technetium-Radiopharmaka ist nicht in Sicht und neue Technetium-Präparate sind in Entwicklung. Innovationen mit anderen - zyklotron-basierten - Radiopharmaka, meist für die PET, erfolgen in erster Linie in universitären Einrichtungen. Dem steht der Rückzug der Pharmaindustrie aus radiopharmazeutischen Segmenten mit seltener Indikation gegenüber.

    Im Rahmen eines Roundtables diskutieren Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) sowie der Europäischen (EANM) und Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) und des Berufsverbandes Deutscher Nuklearmediziner (BDN) den Stand der Verfügbarkeit von Radiopharmazeutika und perspektivische Entwicklungen.

    Wir laden Sie herzlich ein, am Roundtable während der Jahrestagung NuklearMedizin 2009 der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. teilzunehmen. Eine Akkreditierung ist über die Kongresshomepage http://www.nuklearmedizin2009.de im Pressebereich möglich.

    Kontakt:
    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.
    Pressereferat, Julia Schilling
    Nikolaistraße 29, D-37073 Göttingen
    Tel. 0551.48857-402, info@nuklearmedizin.de
    http://www.nuklearmedizin.de


    More information:

    http://www.nuklearmedizin.de - Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN)
    http://www.nuklearmedizin2009.de - Kongresshomepage NuklearMedizin 2009 der DGN


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    Criteria of this press release:
    Medicine
    transregional, national
    Press events
    German


     

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