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Wissenschaft
Herzmuskeldurchblutung, -funktion und Gefäßwandveränderungen können gleichzeitig dargestellt werden
Münster (ukm). Die koronare Herzerkrankung (KHK) ist eine häufige und potentiell lebensbedrohliche Erkrankung. Behandlungsbedürftige Veränderungen der Herzkranzarterien sollten rechtzeitig erkannt werden, um das Auftreten von Herzinfarkten zu verhindern. Eine rechtzeitige Diagnose ist jedoch nicht immer einfach. Bei vielen Menschen mit einer relevanten Kranzarterienverengung sind die klinischen Symptome oft nicht sehr spezifisch: Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, jedoch beispielsweise auch Erkrankungen der Wirbelsäule, des Magens und der Speiseröhre äußern sich häufig mit den gleichen Symptomen. Moderne so genannte SPECT/CT- und PET/CT-Hybridsysteme ermöglichen in der kardialen Diagnostik die gleichzeitige Darstellung von Herzmuskeldurchblutung und -funktion und morphologischen Gefäßwandveränderungen (z.B. Verkalkungen). SPECT steht für "Single Photon Emission Computed Tomography", PET ist die Abkürzung für "Positronen-Emissions-Tomographie".
Anlässlich der Installation eines modernen SPECT/CT-Systems in der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Münster (UKM) sollen die Möglichkeiten und der Stellenwert der Hybridverfahren in der kardialen Diagnostik und Prognoseabschätzung vorgestellt werden. Das Symposium am 6. Mai unter dem Titel "Nicht-invasive Herzbildgebung mit Hybridsystemen" bietet Vorträge internationaler Experten zur Thematik, eine Podiumsdiskussion mit lokalen Vertretern der kardiovaskulären Medizin sowie die Eröffnung und Präsentation des SPECT/CT-Systems in der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des UKM.
Termin:
Mittwoch, 6. Mai 2009, 16 bis 19 Uhr
Ort:
Hörsaal L20, Lehrgebäude des Universitätsklinikums Münster, Albert-Schweitzer-Straße
Veranstalter:
- Univ.-Prof. Dr. Michael Schäfers , Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, Universitätsklinikum Münster,
- European Institute of Molecular Imaging & Sonderforschungsbereich 656 MoBil, Westfälische Wilhelms-Universität Münster,
- Herzzentrum Münster e.V., Universitätsklinikum Münster.
Um Anmeldungen für das Symposium per Post, Fax, E-Mail oder telefonisch wird bis zum 30. April gebeten:
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, Dr. Kambiz Rahbar
Albert-Schweitzer-Str. 33, 48149 Münster
E-mail: eimi@uni-muenster.de
Telefon: 0251/ 83 49300
Fax: 0251/ 83 49313
http://nukmed.klinikum.uni-muenster.de/ Rubrik "Aktuelles" - Weitere Informationen zum Programm
Prof. Dr. Michael Schäfers, Dr. Kambiz Rahbar, Prof. Dr. Dr. Otmar Schober und Dr. Lars Stegger (v.l ...
Source: UKM
Criteria of this press release:
Medicine
transregional, national
Advanced scientific education, Scientific conferences
German

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