idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
04/21/2009 12:53

Bildung im digitalen Zeitalter

Josef Zens Geschäftsstelle, Büro Berlin
Leibniz-Gemeinschaft

    Die Universität Tübingen und das Institut für Wissensmedien (IWM) haben den bundesweit ersten WissenschaftsCampus eröffnet. Der WissenschaftsCampus Tübingen ist ein Forschungsnetzwerk unter dem Titel "Bildung in Informationsumwelten". Die Organisationsform ist neu und basiert auf einer Initiative der Leibniz-Gemeinschaft.

    Die Universität Tübingen und das Institut für Wissensmedien Tübingen, ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft, haben am gestrigen Montag mit einem Festakt gemeinsam den bundesweit ersten WissenschaftsCampus eröffnet. Der WissenschaftsCampus Tübingen ist ein Forschungsnetzwerk unter dem Titel "Bildung in Informationsumwelten". Die Organisationsform ist neu und soll die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und nicht-universitären Forschungseinrichtungen intensivieren.

    Der WissenschaftsCampus ist eine Initiative der Leibniz-Gemeinschaft und zielt auf eine gemeinsame Schwerpunktsetzung von Hochschulen und den Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft. "Unsere Organisation ist diejenige unter den großen außeruniversitären Forschungsorganisationen, die den Hochschulen und den Bundesländern am nächsten steht", unterstrich Leibniz-Präsident Ernst Th. Rietschel. Diese "Komplementarität zu den Universitäten" sei ein wichtiger Teil der Strategie der Leibniz-Gemeinschaft.

    Rietschel fügte hinzu, dass die Leibniz-Gemeinschaft sich seit längerer Zeit mit dem Modell einer intensiveren Kooperation mit Hochschulen befasst habe. Unter Wahrung der Eigenständigkeit aller Partner wolle man es ermöglichen, dass die gemeinsamen Forschungserfolge vor allem im internationalen Raum wahrgenommen werden. "Das wird der Sichtbarkeit der Universitäten zugute kommen", sagt Rietschel. Das Projekt in Tübingen könne jetzt Vorbild sein für weitere Kooperationen dieser Art.

    Der WissenschaftsCampus Tübingen führt die Expertise von Psychologie, Pädagogik, Informatik, Soziologie, Medizin, Kulturwissenschaften und Ökonomie im Bereich der empirischen Bildungs- und Medienforschung zusammen. Den Fokus der transdisziplinären Forschungsarbeit stellen so genannte Informationsumwelten, insbesondere im World Wide Web, dar. "Diese Strukturen mit ihren neuen Wissensformaten und ihrer Verbindung zu sozialen Netzwerken verändern den Umgang mit Informationen. Sie in ihren Grundmustern besser zu verstehen und für Bildungsprozesse nutzbar zu machen, ist erklärtes Ziel des WissenschaftsCampus", so der Sprecher des Netzwerkes, Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse.

    Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Universität Tübingen im idw sowie auf der Homepage des WissenschaftsCampus:
    http://idw-online.de/pages/de/news310791
    http://www.iwm-kmrc.de/www/de/forschung/WissenschaftsCampus/index.html

    Für Nachfragen:
    Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse
    Institut für Wissensmedien
    Konrad-Adenauer-Str. 40
    72072 Tübingen
    Tel.: 07071 979 215
    f.hesse(at)iwm-kmrc.de

    Tanja Vogel
    Institut für Wissensmedien
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Tel: 07071 979 261
    Tel.: 07071 979 100
    t.vogel(at)iwm-kmrc.de

    Josef Zens
    Leibniz-Gemeinschaft
    Schützenstraße 6a
    10117 Berlin
    030 / 20 60 49-42
    zens@leibniz-gemeinschaft.de

    Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 86 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Infrastruktureinrich-tungen für die Wissenschaft sowie drei assoziierte Mitglieder. Leibniz-Institute bearbeiten gesamt-gesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagen-, Groß- und anwendungsorientierter Forschung. Sie legen neben der Forschung Wert auf wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die Institute beschäftigen mehr als 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sie werden gemeinsam von Bund und Ländern finanziert. Ihr Gesamtetat beträgt etwa 1,1 Milliarden Euro, wovon ca. 230 Millionen Euro aus Drittmitteln stammen.
    www.leibniz-gemeinschaft.de


    More information:

    http://idw-online.de/pages/de/news310791 Pressemitteilung der Eberhard Karls Universität Tübingen
    http://www.iwm-kmrc.de/www/de/forschung/WissenschaftsCampus/index.html - Homepage des WissenschaftsCampus Tübingen


    Images

    Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages: Unirektor Bernd Engler, Ministerialdirektor Klaus Tappeser und IWM-Direktor Friedrich W. Hesse (v.l.).
    Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages: Unirektor Bernd Engler, Ministerialdirektor Klaus ...
    Source: Foto: Christian Ziegler, IWM


    Criteria of this press release:
    Cultural sciences, Media and communication sciences, Psychology, Social studies, Teaching / education
    transregional, national
    Organisational matters, Science policy
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).