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04/27/2009 13:27

25 Millionen Euro für die Bremer Meeresforschung!

Albert Gerdes Pressestelle
MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen

    Das 2001 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtete Bremer Forschungszentrum "MARUM - Der Ozean im System Erde" wird für weitere vier Jahre gefördert. Das beschloss der Hauptausschuss der DFG jetzt auf seiner Frühjahrssitzung. Bis 2013 erhält das Bremer Forschungszentrum MARUM insgesamt gut 25 Millionen Euro.

    Das DFG-Forschungszentrum war Mitte Februar von einer internationalen, hochkarätig besetzten Wissenschaftlergruppe begutachtet worden. Wie schon die Gutachterinnen und Gutachter hob nun auch der Hauptausschuss der DFG in seinem Bewilligungsbeschluss die hervorragende wissenschaftliche Arbeit am MARUM hervor: "Es hat seinen Rang als eines der weltweit führenden Zentren auf dem Gebiet marin-geowissenschaftlicher Forschung behauptet und weiter ausgebaut", sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner. In ihrem Ziel, durch komplexe geowissenschaftliche Analysen ein besseres Verständnis der Rolle des Ozeans im globalen Erdsystem zu bekommen, hätten die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Reihe weiterer bedeutender Erkenntnisse erzielen können.

    Auch der Direktor des MARUM, Prof. Gerold Wefer, freut sich über die jetzt gefällte Entscheidung: "Mit Technologien, die wir z. T. selber am MARUM entwickelt haben, konnten wir neue Erkenntnisse zum Leben in den tiefen Sedimentschichten des Meeresbodens, aber auch zum Gas- und Energiefluss an untermeerischen Schlammvulkanen sowie zum Verständnis der Rolle des Ozeans im globalen Klimasystem gewinnen."

    Über die wissenschaftlichen Arbeiten entwickelt das Bremer Zentrums auch neue Forschungsstrukturen. So stellt die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eines der Kernelemente dar. In ihrem Bescheid hob die DFG die vorbildliche Unterstützung der Nachwuchskräfte auf allen Ebenen und die engagierte Zusammenarbeit mit Partnern im In- und Ausland hervor. Dies mache das MARUM für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt attraktiv.

    Das Konzept der Forschungszentren war Mitte 2001 von der DFG als völlig neues und besonders strategisch angelegtes Förderinstrument eingerichtet worden seien. So arbeiten unter dem Dach des MARUM Forschungsinstitute wie das Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven, das Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und Arbeitsgruppen der Universität Bremen zusammen.
    "Die außerordentliche Kompetenz und das ungewöhnliche Engagement unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich erneut - im Rahmen der regionalen Kooperationen - als Garanten für die Exzellenz der Universität Bremen erwiesen," betont Uni-Rektor Professor Wilfried Müller.

    Auch international ist das MARUM bestens vernetzt. "Mit diesen vielfältigen Kooperationen und mit ihrer geballten wissenschaftlichen Kompetenz sind die Forschungszentren dann sogar auch zum Modell für die Exzellenzcluster in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern geworden", hob Prof. Kleiner hervor. Auch das MARUM wird nach Bewilligung eines entsprechenden Aufstockungsantrags im Herbst 2007 als Exzellencluster gefördert.

    Weitere Informationen/Interviewanfragen/Bildmaterial:
    Albert Gerdes
    MARUM-Öffentlichkeitsarbeit
    Tel. 0421 - 218-65540
    Email: agerdes@marum.de
    www.marum.de

    Das MARUM entschlüsselt mit modernsten Methoden
    und eingebunden in internationale Projekte
    die Rolle des Ozeans im System Erde -
    insbesondere im Hinblick auf den globalen Wandel.
    Es erfasst die Wechselwirkungen
    zwischen geologischen und biologischen Prozessen im Meer
    und liefert Beiträge für eine nachhaltige Nutzung der Ozeane.


    More information:

    http://www.marum.de


    Images

    Indischer Ozean, 1.460 m Wassertiefe: Springkrabben weiden ein Miesmuschelfeld ab.
    Indischer Ozean, 1.460 m Wassertiefe: Springkrabben weiden ein Miesmuschelfeld ab.
    Source: Copyright: MARUM, Universität Bremen


    Criteria of this press release:
    Biology, Chemistry, Environment / ecology, Geosciences, Oceanology / climate
    regional
    Research projects, Science policy
    German


     

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