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04/28/2009 14:09

Zeppelin Universität gründet Institut für Familienunternehmen - Bundeswirtschaftsminister gratuliert

Rainer Böhme Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zeppelin University

    Mit dem 1. Friedrichshafener FamilienFrühling zum Thema "Magie und Magnetismus von Familienunternehmen" nimmt im Mai das "Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen | FIF" offiziell seine Arbeit an der Zeppelin Universität (ZU) auf. Das neue Institut wird am Samstag, 16. Mai, im Beisein von Ministerialdirektor Dr. Hans Freudenberg vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg feierlich eröffnet. Workshops, Vorträge, Diskussionen ein musikalischer Brunch sowie zahlreiche Aktionen auf dem Unigelände bilden das Rahmenprogramm dieses besonderen Familientages.

    Beim FIF handelt es sich um das erste universitäre Forschungs- und Lehrinstitut für Familienunternehmen in Süddeutschland. Das FIF wird mit zunächst vier Professuren den Fragen des Rechts, der Steuern, der Finanzierung, der Corporate Governance und der Nachfolge sowie der Verantwortung der Familienunternehmen nachgehen.

    Dr. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, gratulierte der ZU herzlich: "Ich freue mich, dass die Zeppelin University das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen errichtet hat, um diesen und anderen Fragen nachzugehen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat ein starkes Interesse daran, dass dieses bisher noch zu wenig beachtete Forschungsfeld stärker beleuchtet wird."

    In der Tat: Familienunternehmen sind mit über drei Millionen Einheiten, also 93 Prozent aller deutschen Unternehmen und ihren 13,6 Millionen Beschäftigten, also 57 Prozent aller deutschen Beschäftigten, die tragende Säule der deutschen Volkswirtschaft - in Forschung und Lehre spielen sie jedoch bisher nur eine untergeordnete Rolle.

    Die ZU hat es als ihre Verpflichtung angesehen, gemeinsam mit zahlreichen Familienunternehmen, den IHK Bodensee-Oberschwaben, Schwaben und Ulm sowie der Stiftung Familienunternehmen ein eigenständiges Universitätsinstitut in der Region zu etablieren.

    Initiator Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Präsident der ZU, ist über die schnelle Gründung mit vielen Förderern und Freunden sehr erfreut: "Familienunternehmen in Deutschland sind eine unbeschreibliche Erfolgsgeschichte. Nun will das FIF genauere Beschreibungen für Lehre, Forschung und Weiterbildung liefern und sich auch im politischen wie medialen Diskurs einbringen. Es fokussiert auf Wunsch der vielen Förderer und Freunde vor allem auf die 'harten' Forschungsbereiche - ohne die weichen Themen aus dem Auge zu verlieren."

    Diese Forschung gehe nur in enger Partnerschaft mit den Familienunternehmen und darauf freue sich die Universität, so Jansen weiter mit Blick auf das Team rund um die Institutsmanagerin Dr. Katrin Stefan, die gerade vom renommierten Institut für Mittelstandsforschung in Bonn an den Bodensee wechselte.

    Das FIF, eingebettet in das Grundverständnis einer interdisziplinären Lehre der ZU, bietet vielfältige Ansatzmöglichkeiten einer Spezialisierung auf Familienunternehmen in der Aus- und Weiterbildung für (zukünftige) Nachfolger und Fremdmanager. Studierende können dabei im Rahmen der neun akkreditierten Studienprogramme mit den internationalen Abschlüssen Bachelor und Master einen Schwer-punkt im Bereich Familienunternehmen wählen. Darüber hinaus wird - in Deutschland bisher einzigartig - für Berufserfahrene ein "Master for Family Business" angeboten.

    Das neue Institut an der ZU startet gleich mit zwei prominent besetzten Honorarprofessuren: Prof. Dr. Andreas Wiedemann, Partner der auf Familienunternehmen spezialisierten Sozietät Hennerkes, Kirchdörfer & Lorz, lehrt seit 2006 an der ZU, insbesondere das Recht der Familienunternehmen. Prof. Dr. Hermut Kormann, bis 2008 Vorstandsvorsitzender der Voith AG, lehrt bereits seit dem letzten Semester im Schwerpunkt "Strategie und Governance von Familienunternehmen". Zwei weitere Professuren sind bereits ausgeschrieben.

    Als wissenschaftliche Dienstleistung hat das FIF damit begonnen, eine Forschungsdatenbank aufbauen, die sich ganz speziell dem Thema Familienunternehmen widmet und einer stärkeren Verzahnung von Wissenschaft und Praxis auf diesem Gebiet dient. Neben einem möglichst umfassenden Zugang zur publizierten Fachliteratur werden auch unveröffentlichte Abschlussarbeiten und Studien den Nutzern aus Wissenschaft und Praxis zugänglich gemacht.


    Images

    Gratuliert der ZU zum neuen Institut für Familienunternehmen: Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg
    Gratuliert der ZU zum neuen Institut für Familienunternehmen: Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor ...

    Eröffnet das Institut für Familienunternehmen an der ZU: Ministerialdirektor Dr. Hans Freudenberg vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium
    Eröffnet das Institut für Familienunternehmen an der ZU: Ministerialdirektor Dr. Hans Freudenberg vo ...


    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Organisational matters, Transfer of Science or Research
    German


     

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