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Wissenschaft
Die Philosophische Fakultät der Universität Erfurt verleiht dem ehemaligen Gründungsdekan und Vizepräsidenten der Universität Erfurt, Professor Dr. Dieter Langewiesche, morgen (6. Mai 2009) in einer Festveranstaltung, die um 18 Uhr im Coelicium (Domstraße 10) beginnt, die Ehrendoktorwürde.
"Damit wird sein herausragendes geschichtswissenschaftliches Werk, genauer seine wissenschaftlichen Verdienste um die Sozial- und Ideengeschichte des 19. Jahrhunderts, geehrt", so der Dekan der Fakultät Professor Dr. Carsten Held. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit ist der 66-jährige Tübinger Historiker nicht nur als engagierter Wissenschaftsadministrator und -politiker über Jahrzehnte an vielen verschiedenen Universitäten Deutschlands aktiv gewesen; er hat seine Arbeitskraft und Erfahrung in den Jahren 1997 bis 2000 mit hohem persönlichen Einsatz für den Aufbau der Universität Erfurt, insbesondere den der Philosophischen Fakultät eingesetzt. Zu nennen sind hier die Verwirklichung innovativer Studienordnungen, mit denen die Universität Erfurt beginnen konnte - dabei etwa das konsekutive Prinzip und das Studium Fundamentale. Für die Philosophische Fakultät im Besonderen seien die weltregionale Ausrichtung der Geschichtswissenschaft sowie der Aufbau einer in dieser Form singulären Religionswissenschaft hervorzuheben, so der Dekan.
Im Gründungsteam der Universität Erfurt war Prof. Langewiesche ein unersetzlicher und ausgleichender Eckpfeiler. Er amtierte seit April 1997 als Gründungsprorektor, dann als Vizepräsident für Lehre und Studium und Gründungsdekan der Philosophischen Fakultät. Er war Vorsitzender und Mitglied vieler Berufungskommissionen und stand dem Kuratorium der Universität von 2000 bis 2003 vor.
Zur morgigen Ehrung durch die Philosophische Fakultät wird er den Festvortrag zum Thema "1848: Wissenstransfer in Mitteleuropa" halten.
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