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05/20/2009 18:48

Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina erhält 15,7 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II

Prof.Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina

    Ausbau des Standortes der Leopoldina in Halle (Saale) ist damit gesichert.

    Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, seit 2008 Nationale Akademie der Wissenschaften, erhält die Möglichkeit, ihren Standort in Halle (Saale) deutlich auszubauen. Bundesminister Wolfgang Tiefensee übergab am 20. Mai 2009 in Halle (Saale) persönlich die Fördermittelzusage seines Ministeriums über 15,7 Mio. Euro an die Generalsekretärin der Leopoldina, Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug. Mit den Mitteln, die aus dem Konjunkturpaket II Teilprogramm "Grundsanierung und Sanierung von Gebäuden" zur Förderung der Grundsanierung und energetischen Modernisierung von Gebäuden zur Verfügung gestellt werden, ist es der Leopoldina möglich, ein denkmalgeschütztes Gebäude in Halle (Saale), das Logenhaus auf dem Jägerberg - ehemals Tschernyschewski-Haus - vom jetzigen Eigentümer, der Weltkugel-Stiftung in Berlin, zu erwerben und als künftigen Hauptsitz zu sanieren.
    Mit der Ernennung zur Nationalen Akademie erfährt die Leopoldina seit 2009 und über die kommenden Jahre einen deutlichen personellen und finanziellen Aufwuchs. Waren noch im Jahr 2008 der Akademie 23,5 Personalstellen im institutionellen Haushalt zugeordnet, werden es perspektivisch in einigen Jahren knapp 70 Personalstellen sein (ohne Drittmittel). Diese können in den jetzigen Gebäuden der Akademie nicht untergebracht werden. Nach Sanierung werden in dem neuen Gebäude die mit Ernennung zur Nationalen Akademie neu etablierten Abteilungen für Politikberatung, für Internationale Beziehungen und für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Leitung der Akademie und die Verwaltung unterkommen. Am derzeitigen Standort Emil-Abderhalden-Straße und August-Bebel-Straße, wenige Gehminuten vom neuen Hauptgebäude entfernt, werden die Bibliothek mit den etwa 260 000 Bänden und das Archiv mit den großen Magazinetagen verbleiben.
    Mit der Bewilligung der Mittel für die Nationale Akademie der Wissenschaften, für die sich die Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan und der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz nachhaltig ausgesprochen haben, wird es gelingen, die neuen Aufgaben der Nationalen Akademie in einem repräsentativen Ambiente wahrzunehmen, den Standort der Leopoldina in Halle (Saale) dauerhaft zu sichern und damit auch einen wichtigen Beitrag zur föderalen Struktur des Landes zu leisten.

    Zur Akademie Leopoldina
    Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina (gegründet 1652 in Schweinfurt) mit Sitz in Halle an der Saale (seit 1878) ist eine überregionale Gelehrtengesellschaft mit gemeinnützigen Aufgaben und Zielen. Sie fördert inter- und transdisziplinäre Diskussionen durch öffentliche Symposien, Meetings, Vorträge, die Arbeit von Arbeitsgruppen, verbreitet wissenschaftliche Erkenntnisse, berät die Öffentlichkeit und politisch Verantwortliche durch Stellungnahmen zu gesellschaftlich relevanten Themen, fördert junge Wissenschaft¬lerinnen und Wissenschaftler, und sie betreibt wissenschaftshistorische Forschung. Im Juli 2008 wurde die Leopoldina im Rahmen eines Festaktes offiziell zur Nationalen Akademie der Wissenschaften in Deutschland ernannt.
    Der Leopoldina gehören zur Zeit etwa 1350 Mitglieder in aller Welt an. Drei Viertel der Mitglieder kommen aus den Stammländern Deutschland, Schweiz und Österreich, ein Viertel aus 30 weiteren Ländern. Zu Mitgliedern werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Disziplinen sowie aus den Kultur-, Technik-, empirischen Geistes-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften gewählt, die sich durch bedeutende Leistungen ausgezeichnet haben. Unter den derzeit lebenden Nobelpreisträgern sind 31 Mitglieder der Leopoldina.


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Organisational matters, Science policy
    German


     

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