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05/26/2009 12:28

Konkurrenz um Kalorien - Biokraftstoffe oder Nahrungsmittel? Antworten zur Nachhaltigkeit bei HighChem hautnah 2009

Dr. Renate Hoer Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

    Die Begriffe "nachhaltig" oder "nachhaltige Entwicklung" werden in unserer Zeit gern verwendet. Damit soll ausgedrückt werden, dass man mit seinem eigenen Handeln an künftige Generationen denkt - an eine ebenso lebenswerte oder noch lebenswertere Zukunft. "Chemiker verstehen unter nachhaltiger Chemie die Anwendung verschiedener Methoden zur Durchführung chemischer Reaktionen ohne Belastung zukünftiger Generationen. Es geht bei der Nachhaltigen Chemie darum, Technologien zu nutzen und zu entwickeln, die mit weniger Rohmaterialien und Energie auskommen, die den Gebrauch erneuerbarer Ressourcen maximieren und den Einsatz von gefährlichen Chemikalien minimieren bzw. ganz eliminieren." So Professor Dr. Matthias Beller, Rostock, Vorsitzender der Fachgruppe Nachhaltige Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), in seinem einführenden Kapitel zur Broschüre "HighChem hautnah - Aktuelles zur Nachhaltigen Chemie". Dieser vierte Band aus der HighChem-Reihe der GDCh ist Mitte Mai 2009 erschienen, umfasst 100 Seiten und kann kostenfrei bei der GDCh (pr@gdch.de; Tel.: 069/7917-330) bezogen werden.

    Die umfassendsten Hauptkapitel der Broschüre behandeln die Themen Katalyse und Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeit durch nachwachsende Rohstoffe, Mit Nachhaltigkeit zu bekannten und neuen Produkten sowie Nachhaltigkeit und Energie. Darunter befinden sich Themen wie "Vorbild Natur - Biokatalyse und Biotransformation in der chemischen Industrie", "Chemiefabrik im Motorraum - Autoabgaskatalyse", "Bioraffinerie - Schlüssel für effiziente Ressourcen", "Konkurrenz um Kalorien? - Biokraftstoffe oder Nahrungsmittel", "Feuerwerk der Farben - neue umweltverträgliche Pyrotechnika" oder "Elektrochemie und Mobilität - die Vision der Automobilindustrie".

    Die Broschüre wendet sich vor allem an junge Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften, an Chemielehrer als Anregung oder zur Nutzung für den Chemieunterricht in der Oberstufe oder direkt an interessierte Schüler, an Wissenschaftsjournalisten und solche die das Ressort Naturwissenschaften betreuen, an CTAs und Chemielaboranten sowie an alle, die sich mit Interesse an der Chemie über aktuelle Fragestellungen und Problemlösungen informieren wollen.
    Die Broschüre basiert auf dem Internet-Auftritt www.aktuelle-wochenschau.de, mit dem die GDCh seit 2005, in jedem Jahr mit einem anderen thematischen Schwerpunkt, über Aktuelles aus der Chemie informiert. 2008 hatte die GDCh-Fachgruppe Nachhaltige Chemie bei der Aktuellen Wochenschau Regie geführt und Woche für Woche verständliche Beiträge zu ihrem Fachgebiet eingestellt. Für die Broschüre HighChem hautnah wurden diese Beiträge thematisch geordnet, gekürzt und didaktisch aufbereitet. Eine beigefügte CD enthält die Langfassungen der Beiträge.

    Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ist mit über 28.000 Mitgliedern eine der größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Eines ihrer Anliegen ist es, die moderne Chemie auch dem Laien verständlich zu machen und ihm damit Zusammenhänge in Naturwissenschaften und Technik zu erschließen. Dieses Ziel will sie u.a. mit der Aktuellen Wochenschau und den HighChem-Broschüren erreichen, die neben der Nachhaltigen Chemie seit 2005 die Analytische Chemie, das Thema Elektrochemie und Energie sowie die Chemie der Farben und Lacke als Schwerpunktthemen behandeln. 2009 stellt die Aktuelle Wochenschau die Lebensmittelchemie in den Blickpunkt.


    More information:

    http://www.gdch.de


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    Criteria of this press release:
    Chemistry, Energy, Environment / ecology, Traffic / transport, Zoology / agricultural and forest sciences
    transregional, national
    Research results, Scientific Publications
    German


     

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