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Wissenschaft
in Deutschland werden jährlich rund 500.000 Tonnen Industrielacke verarbeitet. Ein erheblicher Teil davon landet nicht auf den zu lackierenden Flächen, sondern verteilt sich als "Overspray" auf Seitenwänden und Gitterrosten der Lackierkabinen. Diese Teile werden regelmäßig ausgebaut und zu Spezialfirmen gefahren, um dort entlackt zu werden: eine aufwändige und teure Nebenarbeit, die den Betriebsablauf regelmäßig stört und zudem nur unter hohem Ressourceneinsatz (Energie, Chemiekalien) möglich ist.
Eine vom Bremer Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) entwickelte neuartige Antihaftbeschichtung in Verbindung mit speziellen Entlackungsmaschinen schafft Abhilfe:
Sie wird vor dem Arbeitsprozess zum Beispiel auf Gitterrosten aufgebracht und sorgt dafür, dass gängige Lacke an der Oberfläche nur schwach haften und sich in speziell entwickelten Wasserhochdruckanlagen der Firma Hugo Claus GmbH, Leonberg, sehr leicht entfernen lassen, so Fachleute. Während der Fachtagung "Neue Wege in der Entlackung von Betriebsmitteln"
am Donnerstag, 4. Juni,
von 9.30 bis ca. 16 Uhr
im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK)
der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU),
An der Bornau 2, 49090 Osnabrück,
werden praktische Anwendungsmöglichkeiten dieses neuartigen Entlackungsverfahrens und dessen Umsetzung in der Massenproduktion vorgestellt und diskutiert. Die Tagung wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Fachzeitschrift "besser lackieren!" veranstaltet und richtet sich an Fachleute aus der Industrie, die mit Lackieranlagen zu tun haben. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.dbu.de/550artikel28730_135.html.
http://www.dbu.de/550artikel28730_135.html
Criteria of this press release:
Environment / ecology, Materials sciences
regional
Press events, Transfer of Science or Research
German

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