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06/03/2009 09:13

boys@science: Studienwoche für 10- bis 13-jährige Buben

lic. phil. Hans Syfrig Öffentlichkeitsarbeit
Universität Basel

    Zum ersten Mal bietet die "Stiftung Schweizer Jugend forscht" in Zusammenarbeit mit der Universität Basel eine Studienwoche für 10- bis 13-jährige Buben an. Das Projekt will Knaben bereits in diesem jungen Alter mit naturwissenschaftlichen Themen vertraut machen. Während vier Tagen können 27 junge Forscher an der Universität Basel in die Welt der Mathematik, Chemie und Physik eintauchen und unter fachkundiger Leitung eigene Projekte bearbeiten.

    In den exakten Naturwissenschaften und den technischen Wissenschaften mangelt es in der Schweiz an qualifiziertem Nachwuchs. Diese Situation war der Auslöser, dass vor einem Jahr die Stiftung "Schweizer Jugend forscht" zusammen mit der Universität Basel eine naturwissenschaftliche Studienwoche für 10- bis 13-jährige Mädchen durchgeführt hat (girls@science). Nach den positiven Erfahrungen wird nun die Schnupperwoche auch für Buben angeboten. Der Fokus auf diese Altersstufe ermöglicht es, die Schülerinnen und Schüler in einer Entwicklungsphase zu erreichen, in der sie gegenüber ihrer beruflichen Zukunft noch unvoreingenommen sind.

    Spannende Projekte und Experimente
    Mit dem Projekt boys@science erhalten nun 27 Buben aus der Deutschschweiz die Möglichkeit, vom 7. bis 11. Juni 2009 unter fachkundiger Leitung an der Universität Basel an eigenen kleinen Projekten zu arbeiten und verschiedene Experimente durchzuführen Die Themen reichen von Experimenten rund um Kristalle, über verschiedene Spielstrategien bis hin zum Nachweis von Nanopartikeln in Sonnenschutzcremes. Jedes der beteiligten Departemente Chemie, Mathematik und Physik bietet drei Projekte an, bei denen die Buben in Dreiergruppen auf spielerische Art erfahren, wie der Forschungsalltag an der Universität aussieht.

    Präsentation der Ergebnisse
    Am letzten Projekttag werden die jungen Nachwuchsforscher ihre Ergebnisse und Erlebnisse ihren Klassenkameraden/-innen, Lehrer/-innen, Eltern und weiteren interessierten Personen vorstellen. Öffentlichkeit und Medien sind zu dieser Schlusspräsentation am Donnerstag, 11. Juni 2009, ab 14.30 Uhr im Hörsaal 102 des Kollegienhauses der Universität Basel herzlich eingeladen. Für die interessierte Presse besteht die Möglichkeit, bereits im Vorfeld und während der Studienwoche über dieses neue Nachwuchsprojekt zu berichten und die Buben beim Experimentieren zu begleiten.

    girls@science
    Die im letzten Jahr zum ersten Mal durchgefürhte Studienwoche girls@science für 10- bis 13-jährige Mädchen wird fortgesetzt und findet vom 6. bis 10. September 2009 an der Universität Basel statt. Ab 2010 sollen girls@science und boys@science-Wochen auch auf andere Regionen und Hochschulen der Schweiz ausgeweitet werden. Langfristig soll damit die Attraktivität eines naturwissenschaftlichen Studiums gesteigert und gleichzeitig ein Beitrag zur Aufweichung der traditionellen Rollen von Frau und Mann geleistet werden.

    Hintergrund
    Das Konzept zu den @science-Wochen wurde 2008 von "Schweizer Jugend forscht" und Christine Süssmann erarbeitet und in diesem Jahr etwas modifiziert. Neu ist, dass für Mädchen und Buben je eine eigene Studienwoche angeboten wird und die Genderthematik integriert ist. Die Unterteilung in geschlechtshomogene Teilnehmer/innen-Gruppen bietet Mädchen und Buben Gelegenheit, ohne geschlechtsbezogene hierarchisierende Strukturen experimentieren und nachdenken können.

    Kontakt
    "Schweizer Jugend forscht", Stefan Horisberger, Geschäftsleiter, Tel. 031 377 71 02, E-Mail stefan.horisberger@sjf.ch; Clelia Bieler, Projektleiterin boys@science, Tel. 031 377 71 06, E-Mail clelia.bieler@sjf.ch

    "süssmann coaching", Christine Süssmann, lic. phil., Tel. 061 222 25 18, E-Mail: suessmann@suessmanncoaching.ch

    Universität Basel, Hans Syfrig, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 061 267 30 17, E-Mail: hans.syfrig@unibas.ch


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    Criteria of this press release:
    Chemistry, Mathematics, Physics / astronomy
    transregional, national
    Schools and science
    German


     

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