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Wissenschaft
Bei aller Pietät im Umgang mit Verstorbenen: Auch auf dem Weg zur letzten Ruhe ist der Umweltschutz ein Thema. Die seit Mai 1997 geltende Richtlinie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) "Emissionsminderung Einäscherungsanlagen" für Krematorien in Deutschland etwa trifft Aussagen zu Emissionsgrenzwerten von Feuerbestattungsanlagen. Unter anderem wegen der zunehmenden Privatisierung von Krematorien überarbeiten Fachleute die Richtlinie zurzeit unter technisch-wirtschaftlichen und ethischen Gesichtspunkten.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat in den vergangenen Jahren Projekte gefördert, die sich mit verbesserten Verbrennungsprozessen bzw. mit Möglichkeiten und Auswirkungen der Temperaturabsenkung bei der Einäscherung in Krematorien befassten. Das Ziel: Die Umwelt zu entlasten, zum Beispiel mittels einer Kohlendioxideinsparung von bis zu zehn Kilogramm je Einäscherung. Die Ergebnisse werden während der Tagung "Krematorium. Technische und betriebswirtschaftliche Tendenzen"
am 22. und 23. Juni
im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK)
der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU),
An der Bornau 2, 49090 Osnabrück,
vorgestellt. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen für die Ausstattung von Krematorien aufzuzeigen. Angesichts der anstehenden Richtlinienänderung können während einer Podiumsdiskussion Anregungen für das "Krematorium der Zukunft" gegeben werden. Die Veranstaltung wendet sich an alle, die sich mit Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb von Krematorien beschäftigen: Ingenieure, Kämmerer und Verwaltungsfachleute aus den Hochbau-, Garten- und Friedhofsämtern, private Investoren, Bestatter, Planer, Hersteller sowie Vertreter von Genehmigungsbehörden, Ministerien, Fach- und Hochschulen und Messinstituten. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.dbu.de/krematorium.
Criteria of this press release:
Construction / architecture, Energy, Environment / ecology, Mechanical engineering, Philosophy / ethics
transregional, national
Research projects, Transfer of Science or Research
German

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