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Wissenschaft
Am 23. Juni 2009 verleiht der Verein zur Förderung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) zum ersten Mal den "Dissertationspreis Kulturwissenschaften" für herausragende Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Mit der Preisvergabe unterstützt der Förderverein des KWI die Nachwuchsförderung in den Kulturwissenschaften der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR).
"Mit dem neuen "Dissertationspreis Kulturwissenschaften" will der Förderverein die interuniversitäre Arbeit des KWI nachhaltig stärken und den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Kulturwissenschaften in der Wissenschaftsregion Ruhr fördern", sagt Dr. Thomas Geer, Vorsitzender des Fördervereins des KWI. Für den Preis konnten sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften bewerben, die ihre Doktorarbeit in den Jahren 2007 und 2008 abgeschlossen haben.
Der erste Preis geht an den Philosophen Dr. Gottfried Vosgerau für seine Arbeit über das menschliche Selbstbewusstsein ("Mental Representation and Self-Consciousness in Humans"), die er an der Ruhr-Universität Bochum vorgelegt hat. Den zweiten Preis erhält der Politikwissenschaftler Thorsten Faas für seine an der Universität Duisburg-Essen entstandene Dissertation "Direkte und indirekte Erfahrungen von Arbeitslosigkeit und ihre politischen Folgen in Ost- und Westdeutschland". Der Preis für die erstplazierte Arbeit ist mit 3000 Euro dotiert, der für die zweitplazierten Arbeit mit 1500 Euro.
KWI-Direktor Claus Leggewie: "Nachwuchsförderung ist ein zentrales Ziel der Arbeit des KWI. Wir begrüßen es deshalb sehr, dass der Förderverein mit dem Preis junge Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Region fördert". Das KWI ist das gemeinsame kulturwissenschaftliche Forschungskolleg der UAMR-Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen.
Im Anschluss an die Preisverleihung spricht die Sinologin und Tibetologin Carmen Meinert (Research Fellow am KWI und Koordinatorin des Projekts "Humanismus in der Epoche der Globalisierung") im Rahmen einer vom Förderverein des KWI initiierten Vortragsreihe über "China und die Fremden. Strategien von Macht und Sinisierung veranschaulicht am Fall Tibets". Ausgangspunkt für den Vortrag ist der 10. März 2009, der Tag, der aus chinesischer Sicht den 50. Jahrestag der Befreiung Tibets von der Feudalherrschaft markiert, für die Tibeter aber den 50. Jahrestag der blutigen Niederschlagung des Volksaufstandes gegen die gewaltsame chinesische Besetzung bedeutet.
Weitere Informationen zum Vortrag unter
http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-208.html
Datum:
Die Preisverleihung findet am 23. Juni 2009 von 17 bis 18 Uhr statt, die Teilnahme ist nur auf Einladung möglich.
Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet von 18.30 bis 20 Uhr statt. Der Vortrag ist öffentlich.
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, 45128 Essen
Kontakt:
Magdalena Schaeffer, Pressesprecherin, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI),
Tel. 0201 7204 -152, magdalena.schaeffer@kwi-nrw.de.
Verein zur Förderung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI):
Der Förderverein des KWI unterstützt das Forschungskolleg bei der interdisziplinären Grundlagenforschung in den Kulturwissenschaften, insbesondere auch bei der öffentlichen Präsentation der Forschungsergebnisse. Er fördert die interuniversitäre Arbeit des Instituts und den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Kulturwissenschaften. Weitere Informationen im Internet unter http://www.kulturwissenschaften.de/home/foerderverein.html
Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
regional
Contests / awards
German

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