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06/17/2009 11:58

Budgets der Hochschulen, Studienanfängerzahlen und Akademikerquote in Nordrhein-Westfalen auf Rekordhoch

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    NRW-Innovationsminister nennt Bildung "zentrale soziale Frage unserer Zeit"

    Anlässlich des von Studierendenvertretungen für diese Woche ausgerufenen Bildungsstreiks hat Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart eine ernsthafte und konstruktive Diskussion über Bildung in Deutschland begrüßt: "Bildung ist die zentrale - auch soziale - Frage unserer Zeit. Darüber lohnt es sich immer zu debattieren." Zugleich betonte Pinkwart, die nordrhein-westfälische Landesregierung habe seit 2005 Bildung und Innovation ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt: "Unsere Hochschulen haben so viel Geld wie noch nie zuvor, Studienanfänger- und Absolventenzahlen sind auf Rekordhoch - diese Bilanz müsste auch den Schülern und Studierenden gut gefallen."

    Seit 2005 sind die Landeszuschüsse für die Grundfinanzierung der Hochschulen kontinuierlich gestiegen und liegen derzeit bei knapp drei Milliarden Euro. Hinzu kommen weitere Landes- und Bundesmittel. Inklusive der Einnahmen aus Studienbeiträgen, die ausschließlich der Verbesserung von Studium und Lehre dienen, haben die öffentlichen Hochschulen damit in diesem Jahr über eine halbe Milliarde Euro mehr zur Verfügung als noch vor vier Jahren.

    Mit der Fortsetzung des Hochschulpakts und dem massiven Ausbau der Fachhochschullandschaft stellt die Landesregierung zudem sicher, dass die Hochschulen auch in den kommenden Jahren allen Studieninteressierten aus Nordrhein-Westfalen ein hochwertiges Studium anbieten können. Pinkwart rechnet damit, dass die Zahl der Studienanfänger weiter steigen wird. Im vergangenen Wintersemester wurde durch einen fast zehnprozentigen Anstieg der Erstsemesterzahlen erstmals die 70.000er Marke überschritten. Der Anteil derer, die ihr Studium erfolgreich beenden, ist in 2007 auf das Rekordhoch von 63.400 Absolventen gestiegen. Dem entspricht die positive Entwicklung der Akademikerquote, die mit 26,1 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt.

    Zum kommenden Wintersemester startet die Landesregierung ihr Stipendienprogramm: Die Hochschulen haben die Möglichkeit, bis zu 1200 Stipendien von 300 Euro monatlich an begabte Studierende zu vergeben, jeweils zur Hälfte vom Land und von privaten Förderern finanziert. Mit dem Aufbau des Stipendienprogramms, dem Ausbau der Fachhochschullandschaft, dem leichteren Hochschulzugang für Berufstätige, kürzeren Studienzeiten und geringerer Abbrecherquote möchte Pinkwart das Studium auch für jene jungen Menschen attraktiver machen, die bislang nicht den Weg an eine Hochschule gefunden haben: "Bildung bedeutet auch Aufstiegschancen. Soziale Mobilität zu erhöhen ist eines der wesentlichen Ziele unserer Hochschulpolitik", sagte Pinkwart.


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Studies and teaching
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