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06/18/2009 10:58

Planungen zur räumlichen Unterbringung der drei neuen Fachhochschulen schreiten ohne Zeitverzögerung voran

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Unabhängige Jury erarbeitet Kriterien zur Bewertung möglicher Liegenschaften

    Die Planungen zum Aufbau der drei neuen Fachhochschulen Hamm-Lippstadt, Rhein-Waal (Kamp-Lintfort und Kleve) und Westliches Ruhrgebiet (Bottrop und Mühlheim) schreiten ohne Zeitverzögerung voran. Dies gab Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart heute in Düsseldorf bekannt. Zugleich informierte das Innovationsministerium die Hochschulleitungen und Kommunen an den sechs Standorten über den Fortgang des Verfahrens zur Auswahl der jeweiligen Liegenschaften.

    Die drei Fachhochschulen, an denen insgesamt 7500 neue Studienplätze entstehen, beginnen ihren Studienbetrieb zum kommenden Wintersemester. Die Gründungspräsidenten, die zum 1. Mai ihre Arbeit aufgenommen haben, haben in Zusammenarbeit mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) hierfür geeignete Gebäude übergangsweise angemietet.

    Während die Hochschulleitungen nun die Raumprogrammplanung für die jeweiligen Standorte erstellen, wird parallel das Verfahren zur Auswahl geeigneter Liegenschaften abgeschlossen. Als Empfehlung für die Entscheidung des Innovationsministeriums dient eine Bewertung der zur Auswahl stehenden Grundstücke und Immobilien, die von den Städten bzw. Kommunen, eventuellen weiteren Antragstellern, den Hochschulleitungen und dem BLB vorgenommen wird.

    Die Bewertungen erfolgen anhand eines Kriterienkatalogs, den eine Expertenjury unter Vorsitz von Staatssekretär a.D. Dr. Fritz Schaumann erarbeitet. Die unterschiedlich gewichteten Kriterien prüfen die grundsätzliche Eignung der Liegenschaft, die Funktionalität für Hochschulzwecke sowie die Einbindung in das städtische und kommunale Umfeld. Die Jury hatte bereits im vergangenen Jahr die Auswahl der sechs Standorte fachlich vorbereitet.

    Die ersten Entscheidungen erwartet das Innovationsministerium bereits im Juli, spätestens im September soll an allen Standorten Klarheit über die dauerhafte räumliche Unterbringung der neuen Fachhochschulen herrschen.


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