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Wissenschaft
BMBF initiiert Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
"Unternehmen, die innovative Produkte und Dienstleitungen schnell und erfolgreich auf den Markt bringen, sind nicht nur der Konkurrenz einen Schritt voraus. Innovatives Unternehmertum ist auch ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg aus der derzeitigen Krise", betonte am Montag Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Anlass war der offizielle Auftakt einer neuen strategischen Partnerschaft mit dem Titel "Fit für Innovation" in Berlin. Die vom BMBF geförderte Initiative vereint namhafte Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialpartner und Politik.
"Durch diese Zusammenarbeit von Forschung und Praxis soll das Bewusstsein für die Bedeutung von Innovationsfähigkeit in Unternehmen und Gesellschaft geschärft werden. Die Partnerschaft unterstützt die Innovationsdynamik und die Entwicklung einer nachhaltigen Innovationsfähigkeit von Unternehmen, indem sie gute Lösungen aus der Forschung schnell in die Wirtschaft überträgt", erklärte Quennet-Thielen.
Sprecher der Partnerschaft ist Dr. Manfred Wittenstein, Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagebau e.V. (VDMA). Bis Mitte 2010 werden in sechs Arbeitskreisen unter anderem folgende Fragen diskutiert: Wie lässt sich Kreativität und Mut zum Neuen entfalten? Wie rekrutiert man kompetente Fachkräfte? Oder wie lassen sich Kunden, Beschäftige und Partner in Innovationsprozesse einbinden? Als Ergebnis werden Strategien und Handlungsleitfäden erarbeitet und interessierten Unternehmen sowie Politik und Wissenschaft zur Verfügung gestellt. Durch öffentliche Veranstaltungen der Arbeitskreise in ganz Deutschland soll außerdem ein Netzwerk von Unternehmen und Wissenschaft entstehen, das eine nachhaltige Innovationsfähigkeit in Deutschland weiterentwickelt. Geplant ist, dass die Partnerschaft vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation organisatorisch unterstützt wird.
"Qualifizierte Fachkräfte und wandlungsfähige Unternehmen sind entscheidende Faktoren im Innovationswettbewerb. Es bedarf eines geeigneten Klimas und unterstützender Strukturen, um Einfallsreichtum, Kreativität, Risikobereitschaft und Mut zu Neuem entfalten zu können. Es geht darum, eine Unternehmenskultur zu schaffen, in der sich Motivation und Leistungsfähigkeit bei jedem und jeder Einzelnen entfalten können. Um dies zu erreichen, sind Netzwerke wie die heute gestartete strategische Partnerschaft unerlässlich", sagte Quennet-Thielen.
http://www.bmbf.de/press/2605.php
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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