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07/03/2009 15:21

UKE-Forschung von Landesexzellenzinitiative ausgezeichnet

Maren Puttfarcken Unternehmenskommunikation
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

    Die Landesexzellenzinitiative der Freien- und Hansestadt Hamburg hat zwei Verbundprojekte unter Federführung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ausgezeichnet, an einer weiteren erfolgreichen Initiative der Universität Hamburg ist das UKE maßgeblich beteiligt.

    "Das Dekanat der Medizinischen Fakultät freut sich sehr über diesen großen Erfolg", sagt Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät des UKE. "Die bewilligten Konsortien werden das UKE als Forschungsstandort stärken und sein Profil weiter schärfen." Die Auszeichnung unterstützt insbesondere das Forschungscenter 'Neuroscience Center Hamburg' sowie den Forschungsschwerpunkt 'Inflammation und Infektion'.

    Die drei geförderten Verbundprojekte mit UKE-Beteiligung:

    1. "neuroadapt! Learning, memory, plasticity and related disorders - from molecules to behaviour"(Sprecher: Dr. Christian Büchel, UKE)

    Das Verbundprojekt "neuroadapt! Learning, memory, plasticity and related disorders - from molecules to behaviour" ist im Hamburg Center of NeuroScience (HCNS) angesiedelt und vernetzt die neurowissenschaftlichen Aktivitäten am UKE von der molekularen Ebene bis zur klinischen Forschung und bietet zahlreiche Schnittstellen mit neurowissenschaftlich aktiven Instituten der Universität Hamburg. Führende Neurowissenschaftler Hamburgs haben sich zu diesem gemeinsamen Projekt mit den Themen Lernen, Gedächtnis und Plastizität zusammengefunden. Mit modernster Technik versucht man, sowohl die normale als auch die durch Krankheit gestörte Funktion des Gehirns besser zu verstehen und dadurch heute unbehandelbare Erkrankungen in Zukunft effektiver therapieren zu können. Die Zukunftsvision des HCNS ist es, insbesondere die lokale Vernetzung der Neurowissenschaften auszubauen und Hamburg so zu einem der international führenden neurowissenschaftlichen Standorte weiterzuentwickeln.

    2. Hamburg School for Structure and Dynamics in Infection (SDI); (Sprecher: Prof. Dr. Martin Aepfelbacher, (UKE) und Prof. Dr. Christian Betzel, Universität Hamburg)

    Die Hamburg School for Structure and Dynamics in Infection (SDI): Die Bekämpfung von AIDS, Malaria, Hepatitis aber auch von den immer weiter zunehmenden Infektionen im Krankenhaus erfordert ein fundiertes Verständnis des Zusammenspiels zwischen Infektionserreger und (menschlichem) Wirt. Zusammen mit den am DESY derzeit und künftig verfügbaren einzigartigen Instrumenten wird eine neue Qualität der Forschung in molekularer Infektionsmedizin, Biochemie, Strukturbiologie und Physik auf diesem Gebiet erreicht werden. In der geplanten Graduiertenschule sollen hervorragende junge Wissenschaftler/innen aus so unterschiedlichen Disziplinen wie klinische Medizin und Physik molekulare Komplexe aus Infektionserregern und Wirtsproteinen analysieren und publizieren. Dies wird der Ausbildung an der Schnittstelle von molekularer Infektions- und Strukturbiologie neue Impulse geben und einen international sichtbaren Forschungsschwerpunkt in Norddeutschland und Hamburg etablieren. Für die norddeutsche Region mit Hamburg in der führenden Position wird die Graduiertenschule auch ein Meilenstein im Hinblick auf die erfolgreiche Implementierung des geplanten "Centre for Structural Systems Biology" (CSSB) auf dem DESY-Gelände darstellen.

    3. "Nanotechnology in Medicine (NAME)" (Sprecher: Prof. Dr. Horst Weller, Universität Hamburg)

    Im Verbund "Nanotechnology in Medicine (NAME)", an dem führende Wissenschaftler des UKE beteiligt sind, stehen Aspekte zur Entscheidungsfindung über die Therapiewahl sowie Therapieüberwachung bei verschiedenen Krankheitsbildern (u. a. Tumor, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Neurodegeneration) im Vordergrund.

    Die Landesexzellenzinitiative der Freien und Hansestadt Hamburg zielt auf die Förderung exzellenter Grundlagenforschung ab, deren Schwerpunkte entweder auf der Forschung in Projekten (Exzellenzcluster) oder auf der strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern (Graduiertenschulen) liegen. Die Landesexzellenzinitiative soll den Wissenschaftsstandort Hamburg stärken und dient insbesondere der Vorbereitung auf die nächste Exzellenzinitiative des Bundes 2012.


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    Criteria of this press release:
    Biology, Medicine
    transregional, national
    Contests / awards, Research projects
    German


     

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