idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Die Physikalische Gesellschaft zu Berlin lobt jährlich den von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung gestifteten Physik-Studienpreis für herausragende Absolventinnen und Absolventen des Diplom-Physikstudiums aus. Am Donnerstag, dem 09. Juli 2009, erhält Sebastian Kamann vom Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP) diese Auszeichnung. Seit 2004 verleiht die Stiftung den Physik-Studienpreis an die zehn besten Physik-Diplomabsolventen eines Jahres in Berlin und Potsdam. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung im Magnus-Haus Berlin statt.
Sebastian Kamann erhält den mit 1.500 Euro dotierten Preis für seine herausragende Studienleistung, die er mit einer Diplomarbeit zum Thema "Beobachtung von Quasaren mit Hilfe adaptiver Optiken" abschloss. Diese Arbeit fertigte er am Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP) unter Betreuung des AIP-Wissenschaftlers Prof. Lutz Wisotzki an. Sebastian Kamann hat sein Physik-Diplom anschließend mit Auszeichnung abgeschlossen. Seit Februar 2009 betreut neben Lutz Wisotzki auch Dr. Martin M. Roth vom Astrophysikalischen Institut Potsdam das Promotionsvorhaben von Sebastian Kamann. In der Doktorarbeit entwickelt der Diplom-Physiker Sebastian Kamann neue Methoden zur Integralfeldspektroskopie. Außerdem beschäftigt er sich innerhalb der Arbeit mit der Forschung an zukünftigen Instrumenten und Teleskopen.
Sebastian Kamann kam 2003 zum Physikstudium aus dem Norden von Ostfriesland an die Universität nach Potsdam. Das Interesse für die Astronomie entwickelte Sebastian Kamann im Laufe seines Physikstudiums. Als er die ersten Vorlesungen gehört hat, war er so interessiert, dass er sich gleich ein eigenes kleineres Teleskop gekauft hat. Nun hat er also sein Hobby zum Beruf gemacht. In seiner Freizeit ist Sebastian Kamann auch gern mit dem Rad oder in den Bergen unterwegs und versucht sich seit Kurzem auch im Rudern.
Das AIP beschäftigt sich vorrangig mit kosmischen Magnetfeldern und extragalaktischer Astrophysik.
Daneben wirkt das Institut als Kompetenzzentrum bei der Entwicklung von Forschungstechnologie in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Das AIP ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Das AIP ist eine Stiftung privaten Rechts und ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören derzeit 86 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder, die wissenschaftliche Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung bearbeiten.
Kontakt:
Prof. Dr. Lutz Wisotzki
Astrophysikalisches Institut Potsdam
Tel. 0331 7499-532
E-Mail: lwisotzki@aip.de
Pressestelle:
Madleen Köppen Tel. 0331 7499-469
E-Mail: presse@aip.de
http://www.aip.de/pr/presse.html - Pressemitteilung mit Bild
Sebastian Kamann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Astrophysikalischen Institut Po ...
Source: Foto: Hakan Önel/Astrophysikalisches Institut Potsdam
Criteria of this press release:
Physics / astronomy
regional
Contests / awards, Studies and teaching
German

You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.
You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).
Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.
You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).
If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).