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07/09/2009 16:46

Passionierte Ahnenforscherin referierte über die Kunst des Suchens und Findens der eigenen Wurzeln

Dipl.-Kfm. (FH) Andreas Schneider Pressestelle
Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

    Auf den Spuren ihrer eigenen Familiengeschichten strömten am Dienstag, den 7. Juli 2009, knapp 270 interessierte Besucherinnen und Besucher in die letzte Vorlesung der GenerationenHochschule vor der Sommerpause auf dem Wernigeröder Hochschulcampus der Hochschule Harz (FH). "Lassen sie sich heute von der ehrenamtlichen Familienforscherin der Kirchengemeine St. Johannis in Wernigerode, Margarete Jurkowski-Potutschek, begeistern und finden sie mit ihr heraus 'Ahnensuche - Wie geht das?'", begrüßte Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann die GenerationenHochschüler. "Ich bin stolz, dass die Hochschule Harz auch mit dieser Vorlesung der GenerationenHochschule ihren Bildungsauftrag für die Region erfolgreich erfüllen wird. Trotz allen Einspardrucks aus der Politik wollen wir mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt bleiben und setzen die GenerationenHochschule im Herbst sowie im Jahr 2010 fort."

    Wer kennt das nicht: Beim Aufräumen in Schränken und Kommoden finden sich oftmals längst vergessene Dokumente und alte Familienfotos wieder an. Aber wer genau auf dem Bild war das nochmal? Meist wissen die Großeltern Bescheid. Doch wenn die nicht mehr da sind, muss man sich selbst auf die Suche nach der Antwort begeben. "Früher spielte die eigene Abstammung eine wichtige gesellschaftliche Rolle. So durfte beispielsweise ein König keine Bürgerliche heiraten", erklärte Margarete Jurkowski-Potutschek. "In der schnelllebigen Gesellschaft von heute allerdings hat fast jeder Mensch ein gesteigertes Geschichtsbewusstsein und will Sicherheit über seine eigenen Wurzeln. Ahnensuche in Deutschland gleicht nahezu einem Volkssport."

    Mithilfe von Internet, Kirchen- und Gerichtsbüchern ist es möglich, seine Ursprünge bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurückzuverfolgen, durch entsprechende Steuerlisten zum Teil sogar bis zum 14. Jahrhundert. "Wer von ihnen wäre nicht gerne mit einem Blaublut oder einer berühmten Persönlichkeit verwandt? Bei mir ist es Karl May", sagte Margarete Jurkowski-Potutschek stolz. Allerdings haben Kriege, Epidemien und Feuer viele historische Unterlagen vernichtet. Auch wird die Suche durch fehlende Lesbarkeit von Kirchenbüchern, Namensgleichheiten und heute nicht mehr existierende Gemeinden erschwert. "Lassen sie sich aber nicht entmutigen. Sammeln sie, beschriften sie und halten sie ihre Erkenntnisse für ihre Enkelkinder fest", betonte die passionierte Ahnenforscherin. "Sie werden viel über ihre Ahnen herausfinden, wenn sie nur wollen - über ihre Berufe, ihre Sorgen, ihre Freuden und über ihr Leben. Vergessen sie dabei nie: Jede Familie hat ein Geheimnis."

    Nach den "Semesterferien" geht die GenerationenHochschule am 6. Oktober 2009 zwischen 17 und 19 Uhr im AudiMax der Hochschule Harz (FH) in eine neue Runde. Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann wird über die Rolle der Juristen im so genannten Dritten Reich berichten. Für eine Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Registrierung zu jeder einzelnen Vorlesung nötig. Anmeldungen sind auf der Webseite unter http://www.generationenhochschule.de möglich.

    Das gesamte Veranstaltungsprogramm des Jahres 2009 sowie fotografische Impressionen der bereits erfolgten Vorlesungen sind ebenfalls auf den Webseiten der GenerationenHochschule abrufbar.


    More information:

    http://www.generationenhochschule.de


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    Wie Ahnenforschung funktioniert erläuterte Margarete Jurkowski-Potutschek am letzten Dienstag den rund 270 Teilnehmern der GenerationenHochschule
    Wie Ahnenforschung funktioniert erläuterte Margarete Jurkowski-Potutschek am letzten Dienstag den ru ...


    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    regional
    Miscellaneous scientific news/publications
    German


     

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