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Wissenschaft
In der Phase 1 ihres Designstudiums arbeiten sich die jungen Kreativen der Hochschule Niederrhein in die gestalterischen Grundlagen ein. Ihre Arbeiten sind individuell, experimentell, frei, wild und meist ohne konkreten Bezug zum Nutzen. Aber sie sind so künstlerisch, spannend, phantasievoll und überraschend, dass sie nun schon zum fünften Mal in einer großen Schau der Öffentlichkeit gezeigt werden. Sie heißt schlicht "Phase 1.5" und öffnet am 15. Juli um 20 Uhr in der früheren Wäschereiforschung in Krefeld an der Adlerstr. 44 ihre Pforten. Bis zum 19. Juli sind auf fünf Etagen in mehr als 30 Räumen mehr als 300 Werke von 37 Studierenden zu sehen.
In diesen fünf Tagen verwandelt sich das schmuddelige Gebäude im Innern in ein "Wahrnehmungsforschungsinstitut". Acht Themen hat Professor Thomas Klegin seinen Schützlingen im ersten Studienjahr vorgegeben: Neben einer Selbstinszenierung, der Visualisierung individueller Paradiesvorstellungen oder dem gestalterischen Nachsinnen über Absurditäten, Grotesken und Paradoxien umfasste der Themenkatalog auch farbgestalterische Untersuchungen, gestaltrelevante Thematiken wie der kreative Umgang mit "Zufall und Gestalt", als gestalteter Zufall, sowie Betrachtungen serieller Formstrukturen in "Einheit und Vielheit".
Dabei setzten sich die Studierenden mit den künstlerischen Grundlagen ihres Fachs und dem dosierten Umgang mit Material, Form und Ausdruck, Material- und Herstellungstechniken sowie der technischen Anwendung unterschiedlicher Medien auseinander. Kurz: Sie lernten, ihren persönlichen Stil zu entwickeln.
Das Ergebnis ist ein "medialer Crossover", so Klegin, der den Besuch der Ausstellung zu einem lebendigen und kontrastreichen Erlebnisparcours macht. Allein die Playlist der Kurzfilme und Animationen erstreckt sich über mehr als drei Stunden. Zeichnungen, Grafiken, Bücher, Fotografien, Objekte und Installationen addieren sich zu einer Kreativschau der Superlative.
Die Ausstellung ist am 16. und 17. Juli von 14 bis 20 Uhr und am 18. und 19. Juli von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Parkplätze findet man direkt gegenüber auf dem Hochschulgelände.
Criteria of this press release:
Art / design
regional
Studies and teaching
German

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