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07/10/2009 13:32

Hohe Attraktivität der Universität Bayreuth für internationale Humboldt-Stipendiaten und -Preisträger

Christian Wißler Forschungsmarketing
Universität Bayreuth

    Bayreuth (UBT). Die Universität Bayreuth besitzt eine nachhaltige Attraktivität für exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland. Dies geht aus Profildaten zur Internationalität deutscher Hochschulen hervor, die von der Alexander von Humboldt-Stiftung, dem DAAD und der Hochschulrektorenkonferenz entwickelt und den Hochschulleitungen zur Verfügung gestellt wurden. Darin wird für jede Universität in Deutschland die Anzahl der Aufenthalte von Humboldt-Stipendiaten und -Preisträgern ins Verhältnis gesetzt zur Anzahl ihrer Professoren. Die Universität Bayreuth belegt in dieser gewichteten Rangreihe, die sich auf die Jahre 2003 bis 2007 bezieht, erneut den ersten Platz.

    Die Universität Bayreuth besitzt eine nachhaltige Attraktivität für exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland. Dies geht aus Profildaten zur Internationalität deutscher Hochschulen hervor, die von der Alexander von Humboldt Stiftung, dem DAAD und der Hochschulrektorenkonferenz entwickelt und den Hochschulleitungen zur Verfügung gestellt wurden. Darin wird - als einer von vielen Indikatoren - für jede Universität in Deutschland die Anzahl der Aufenthalte von Humboldt-Stipendiaten und -Preisträgern ins Verhältnis gesetzt zur Anzahl ihrer Professoren. Die Universität Bayreuth belegt in dieser gewichteten Rangreihe, die sich auf die Jahre 2003 bis 2007 bezieht, erneut den ersten Platz. Bereits in den Jahren 2001 bis 2005 war die Universität Bayreuth der Spitzenreiter unter allen deutschen Universitäten.

    Die von der Humboldt-Stiftung ausgewählten Stipendiaten und Preisträger haben sich an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Ausland durch herausragende wissenschaftliche Leistungen qualifiziert. Sie selbst wählen die jeweilige Universität in Deutschland aus, an der sie ihre von der Humboldt-Stiftung geförderten Projekte vorantreiben wollen. Wenn daher eine Universität, bezogen auf die Zahl ihrer Professoren, im bundesweiten Vergleich von einer hohen Zahl von Humboldt-Stipendiaten und -Preisträgern bevorzugt wird, so gilt dies als ein besonders aussagekräftiges Indiz dafür, dass ihre Forschungs- und Servicekompetenzen für internationale Spitzenforscher attraktiv sind. In den Jahren 2003 bis 2007 forschten insgesamt 55 Humboldt-Stipendiaten und -Preisträger an der Universität Bayreuth, die in diesem Zeitraum 181 Professoren hatte. Das Verhältnis der Anzahl von Stipendiaten/Preisträgern zur Anzahl der Professoren betrug damit in Bayreuth - in Prozent ausgedrückt - 30,4. Für die Universitäten in Deutschland insgesamt weist die Statistik der Humboldt-Stiftung hingegen nur einen Durchschnittswert von 7,8 aus.

    Besonders aussagekräftig ist dabei auch die Übersicht über die Herkunftsregionen. In den Jahren 2003 bis 2007 kamen 25,5 Prozent der Bayreuther Humboldt-Stipendiaten und -Preisträger aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara, weitere 7,3 Prozent aus Nordafrika und Nahost. An den deutschen Universitäten insgesamt waren es hingegen im Durchschnitt nur 4,0 bzw. 4,4 Prozent. Dieser deutliche Abstand ist nicht zuletzt auf die internationale Anziehungskraft des Bayreuther Afrika-Schwerpunkts zurückzuführen. Die Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS) wird seit 2007 durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert und intensiviert die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit afrikanischen Hochschulen. Auch die zahlreichen Kooperationen und Partnerschaften der Universität Bayreuth mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Fernost spiegeln sich in der Statistik wider. 23,6 Prozent der Bayreuther Stipendiaten/Preisträger waren in asiatischen Ländern beheimatet, davon 9,1 Prozent in China. Aus Nordamerika kamen weitere 18,2 Prozent der Humboldtianer.

    Seit 2009 verstärkt ein neues Welcome Centre die Serviceleistungen der Universität Bayreuth für internationale Forscherinnen und Forscher. Es wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutschen Telekom-Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mit insgesamt 125.000 Euro bis Ende 2011 gefördert. In einem bundesweiten Wettbewerb hatte die Universität Bayreuth die Jury von ihrem Konzept zur Betreuung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland überzeugen können.

    Kontaktadresse für weitere Informationen:

    Prof. Dr. Bernhard Herz
    Vizepräsident der Universität Bayreuth
    für den Bereich Internationale Angelegenheiten und Außenkontakte
    Universität Bayreuth
    95440 Bayreuth
    Tel.: +49 (0)921 / 55-2912 und 55-2913
    E-Mail: bernhard.herz@uni-bayreuth.de


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    Criteria of this press release:
    interdisciplinary
    transregional, national
    Cooperation agreements, Science policy
    German


     

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