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Wissenschaft
Naturwissenschaften und Technik: Frauen fürs Studium begeistern
Als erste Hochschule Nordrhein-Westfalens ist die Ruhr-Universität Bochum am 27. August in Berlin dem nationalen Pakt "Komm, mach MINT" beigetreten. Insgesamt 24 neue Partner, darunter drei Hochschulen, haben die Initiatoren in das Projekt aufgenommen. Für die RUB unterzeichnete Prof. Dr. Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre, das Abkommen. Das Bündnis zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien will Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge begeistern und zu einer beruflichen Karriere in der Wirtschaft motivieren. MINT steht für Mathematik, Ingenieur-, Naturwissenschaften und Technik.
In ihrem MINT-Projekt bündelt die RUB seit Jahren zahlreiche Maßnahmen und Angebote für Schülerinnen und Studentinnen.
MINT an der Ruhr-Universität
Bereits frühzeitig hat sich die RUB zum Ziel gesetzt, den Übergang von der Schule zur Hochschule in allen Fachgebieten aktiv zu gestalten und junge Frauen auch während des Studiums gezielt zu unterstützen. Einen entsprechend weit entwickelten Ansatz weist die RUB mit ihrem MINT-Projekt vor: Vom bundesweiten Girls' Day und Projektwochen für Schülerinnen bis hin zu einem mehrstufigen Mentoring-Konzept für unterschiedliche Zielgruppen (Schülerinnen, Studienanfängerinnen, Absolventinnen) bündelt MINT alle Maßnahmen, in denen es darum geht, Frauen für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge zu interessieren und ihnen ein realistisches Bild dieser Berufe zu vermitteln. So tauschen sich zum Beispiel beim Mentoring die Interessentinnen mit Vorbildern auf unterschiedlichen Karrierestufen in naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildungs- und Berufsfeldern aus - die Schülerin mit der Studentin, die Studienanfängerin mit der Absolventin, die Absolventin mit der Wissenschaftlerin bzw. Berufsanfängerin.
Hochschulen erstmals Paktpartner
Der nationale Pakt "Komm, mach MINT" ist Teil der Qualifizierungsinitiative "Aufstieg durch Bildung" der Bundesregierung, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Bisherige Paktpartner sind unter anderem namhafte Unternehmen (z. B. Telekom, Ford, IBM), Verbände und Gewerkschaften (VDI, IG Metall), Medien (Zeit, Brigitte) sowie Wissenschaftsorganisationen, etwa der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die Leibniz-Gemeinschaft. Mit der Ruhr-Universität Bochum, der Hochschule Furtwangen und der Niedersächsischen Technischen Hochschule (Braunschweig, Clausthal, Hannover) sind nun erstmals auch drei Hochschulen dem Pakt beigetreten, davon die RUB als einzige Hochschule aus NRW. Ziel des Bündnisses ist, die Akteure im MINT-Bereich zu vernetzen und eine erfolgreiche Partnerschaft zu gestalten, um einen sichtbaren Anstieg an qualifizierten Studienbewerberinnen und Absolventinnen zu erreichen. Die Partner bringen hierzu eigene Aktivitäten ein, intensivieren bestehende und gehen neue Kooperationen ein.
Weitere Informationen
Dr. Heike Hunneshagen, Koordinationsstelle für Schüler(innen)projekte der RUB, Tel. 0234/32-27409, E-Mail: heike.hunneshagen@uv.rub.de
Internet: http://www.rub.de/schuelerinnen
Redaktion: Jens Wylkop
Prof. Dr. Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre der RUB, bei der Unterzeichnung des Pakts.
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Schools and science, Studies and teaching
German

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