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09/03/2009 21:42

Call for Abstracts - EbM-Kongress 2010 in Salzburg. "EbM - ein Gewinn für die Arzt-Patient-Beziehung?"

Dipl.-Soz.Päd. Marga Cox Geschäftsstelle
Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.

    Die 11. Jahrestagung des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin in Kooperation mit dem "Forum Medizin 21" der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg beschäftigt sich im Februar 2010 mit dem Thema "EbM - ein Gewinn für die Arzt-Patient-Beziehung?" und knüpft damit an zentrale Themen des diesjährigen Kongresses an, in dem der Umgang mit der medizinischen Informationsflut, dem ökonomischen Druck in Gesundheitssystemen und die Auswirkungen von beidem auf die Arzt-Patient-Beziehung im Mittelpunkt standen.

    Abstracteinreichung

    Einreichung
    Zeitraum: 1.9. - 1.11.2009
    Leitfaden mit detaillierten Hinweise und den genauen Ablauf finden Sie hier: http://www.forummedizin21.at/Dateien/Abstract_Einreichung_Anleitung_2010.pdf!
    Ausschließlich on-line über das Portal "German Medical Science" (direkter Link zur Abstracteinreichung finden Sie auf der Kongress-Homepage)
    Alle angenommenen Abstracts werden zitierfähig über German Medical Science zur Jahrestagung veröffentlicht

    "EbM - ein Gewinn für die Arzt-Patient-Beziehung?"

    Kann die evidenzbasierte Medizin Lösungsansätze für den Umgang mit Informationsflut und ökonomischen Zwängen anbieten? Und wie wirkt sich EbM auf die Arzt-Patient-Beziehung aus? Auf der einen Seite ist eine adäquate Patientenversorgung ohne EbM nicht mehr denkbar, auf der anderen Seite bestehen ihr gegenüber zahlreiche Vorbehalte und Missverständnisse. Was genau ist eigentlich evidenzbasierte Medizin? Wie viel Raum lässt sie für Empathie oder gar für ganz "unwissenschaftliche" ärztliche Intuition? Kann der Computer den Arzt ersetzen, weil er - ungleich besser als das menschliche Gehirn - Behandlungsabläufe nach klar definierten Schemata an eine Symptomatik anzupassen vermag? Kann EbM - im Sinne des EbM-Begründers David Sackett verstanden - dazu beitragen, Vertrauen und Transparenz in der gemeinsamen Entscheidungsfindung von Arzt und Patient zu schaffen oder ist sie dabei hinderlich?
    Und da die 11. EbM-Jahrestagung erstmals in Österreich stattfindet, wollen wir der Frage nachgehen, welche Rolle EbM in Österreich spielt, ob und welche Unterschiede es zu anderen deutschsprachigen Ländern gibt und wie sich verschiedene Gesundheitssysteme auf die Anwendung von und den Umgang mit EbM auswirken.

    Wir laden Sie herzlich ein, Ihre wissenschaftlichen Beiträge zu folgenden Themenschwerpunkten einzureichen:

    1. EbM in der Arzt-Patient-Beziehung
    EbM in der Arzt-Patient-Beziehung (Bedrohung, Notwendigkeit, Gewinn?)
    Patienteninformation und Patientenkompetenz (z.B. Schulungen, evidenzbasierte Patienteninformation)
    Professionelles Lernen: Aus-, Weiter- und Fortbildung
    EbM und ärztliche Intuition

    2. EbM in Österreich / im deutschsprachigen Raum
    EbM und Recht
    EbM für Gesundheitssystementscheidungen
    EbM in Österreich

    3. EbM und Interessenskonflikte
    Forschungssynthesen als Unterstützung der gemeinsamen Entscheidungsfindung
    Aktuelle methodische Entwicklungen (z.B. Registerstudien)
    Interessenskonflikte (und Integrität der Wissenschaft)
    EbM und die Praxis - Leitlinien
    EbM und Gender Mainstreaming

    Tagungspräsident:
    Univ.-Prof. Dr. Andreas Sönnichsen
    (Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Vorstand des Instituts für Allgemein-, Familien- und Präventivmedizin)


    Rückfragen
    Inhaltlich / Organisatorisch:
    Frau Mag. Katharina Tschernutter
    Tel: +43 662 / 44 2002-1271, Email: k.tschernutter@pmu.ac.at
    Technisch / On-line Einreichung: submission@egms.de


    More information:

    http://www.ebm-kongress.de
    http://www.forummedizin21.at
    http://www.ebm-netzwerk.de


    Images

    Criteria of this press release:
    Information technology, Medicine, Nutrition / healthcare / nursing, Philosophy / ethics, Teaching / education
    transregional, national
    Advanced scientific education, Scientific conferences
    German


     

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