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Wissenschaft
Ergebnisse des Berichts liegen jetzt vor
Am Donnerstag, 10. September, präsentierte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum fünften Mal die Ergebnisse ihres Förder-Rankings. Dieser Bericht gibt Auskunft über die Verteilung der DFG-Fördermittel auf Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Universität Bamberg erreichte auch dieses Mal ein sehr gutes Ergebnis.
Eine der wesentlichen Zielsetzungen des DFG-Förder-Rankings ist es, mit dem bereitgestellten Material Auskunft über die fachlichen Schwerpunktsetzungen deutscher Hochschulen im Spiegel öffentlich finanzierter Forschung zu geben. Die tabellarischen Gegenüberstellungen leisten somit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte um Profilbildung an Hochschulen und tragen zu einer differenzierten Betrachtung der komplexen Forschungslandschaft bei.
Die Kompetenzen der Otto-Friedrich-Universität zeigen sich bayernweit vor allem in drei Bereichen: Im Schwerpunkt Geistes- und Sozialwissenschaften erreicht die Uni Bamberg bei der Betrachtung der Hochschulen mit dem höchsten DFG-Bewilligungsvolumen (d.h. in absoluten Zahlen) den zweiten Platz hinter der wesentlich größeren Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).
Beim Anteil der Drittmittel-Einnahmen an den Gesamteinnahmen jeder Universität sind aufgrund der wesentlich höheren Bewilligungssummen für Einzelanträge Technische Universitäten und Universitäten mit starken naturwissenschaftlichen Fächern grundsätzlich im Vorteil. Daher ist der Mittelplatz, den die Universität Bamberg hier einnimmt, ausgesprochen erstaunlich. Sie liegt hier vor den Universitäten Passau, Regensburg und Würzburg und nur einen halben Prozentpunkt trennt die Uni Bamberg von der LMU, die auch große naturwissenschaftliche und medizinische Fakultäten hat.
Spitzenreiter ist die Hochschule der Domstadt beim Frauenanteil an den Antragstellenden für DFG-geförderte Forschungsvorhaben. Bundesweit steht die Uni Bamberg mit diesem Ergebnis auf Platz vier; vor ihr finden sich nur so hochspezialisierte Universitäten wie die (private) Universität Witten-Herdecke, die Tierärztliche Hochschule Hannover und - mit geringem Abstand - die Universität Frankfurt/Oder.
Der Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, sieht seine Politik vor dem Hintergrund der aktuellen Ergebnisse des DFG-Rankings auf einem erfolgreichen Weg: "Das Förderranking der DFG bestätigt klar die Profilbildungen in der deutschen Universitätslandschaft. Es zeigt sich eine Korrelation: Je klarer die Profilbildung in den vergangenen Jahren verfolgt wurde, desto stärker haben sich diese Universitäten im Förderranking behauptet - und das jenseits der Förderungen durch die Exzellenz-Initiative. Das Förderranking der DFG ist ein in Zahlen ablesbarer politischer Erfolgsnachweis."
Das vollständige DFG-Förder-Ranking finden Sie unter http://www.dfg.de/
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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