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Wissenschaft
Braunschweiger Forscher zeigen vom 21.-25. September, wie ihre Arbeit den Bürgern, der Politik und der Wirtschaft zugute kommt
(Braunschweig, 17.9.2009) Dass viele Forschungsergebnisse einen direkten Bezug zur Praxis haben und schnell beim Bürger ankommen, davon können sich die Braunschweiger vom 21. bis 25. September selbst ein Bild machen: An vier aufeinander folgenden Abenden ab 19.30 Uhr geben Forscher der hier ansässigen Bundesinstitute im Haus der Wissenschaft (Pockelsstr. 11) Einblicke in ihre Arbeit. Anlass ist die "Woche der Ressortforschung", die deutschlandweit stattfindet. Hinter dem sperrigen Begriff Ressortforschung verbergen sich Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben, die nicht beim Forschungsminister, sondern in einem anderen Bundesministerium (Ressort) angesiedelt sind. Gleich vier von ihnen gibt es in Braunschweig: die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), das Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI), das Julius Kühn-Institut (JKI) und das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI). Von dieser geballten Kompetenz sollen auch die Bürger profitieren.
Zum Auftakt am 21. September spricht der Physiker Dr. Peter Ulbig von der PTB über Nanopartikel in Autoabgasen und erläutert, wie gesetzliche Vorgaben zu Neuerungen in der Messtechnik führen.
Am Dienstag (22.9.) geht es bei Prof. Dr. Gerhard Flachowsky um das Spannungsfeld zwischen Ernährungssicherung und Lebensmittelsicherheit. Der langjährige Leiter des FLI-Instituts für Tierernährung spricht über tatsächliche und gefühlte Risiken und Lösungswege für eine sichere Ernährung des Menschen.
Der Mittwoch (23.9.) steht im Zeichen von Gemüse, Obst und Energiepflanzen. Dr. Uwe Meier vom JKI, Experte in Sachen Zertifizierung von landwirtschaftlichen Produkten, fragt: "Was bringt ein Anbau-TÜV?". Er beleuchtet den Wert von Labels wie Transfair oder Biosiegel auf Produkten, die den Verbraucher auf die Einhaltung bestimmter Öko-, Nachhaltigkeits- oder Sozialstandards hinweisen.
Am Donnerstagabend (24.9.) geht es um nachwachsende Rohstoffe als Energieträger, wenn es heißt: "Streit um Bioenergie - was steckt dahinter?" Welche Art der Bioenergie sollte von der Politik gefördert werden: Biogas, Biodiesel, Holzpellets oder anderes? Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, Agrarökonom und seit kurzem neuer Präsident des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI), erläutert in seinem Vortrag, weshalb der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik der Bundesregierung eine deutliche Kurskorrektur in der Bioenergie-Förderung empfohlen hat.
Der Eintritt ist frei. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit den Referenten.
http://www.ressortforschung.de - Die Arbeitsgemeinschaft der Ressortforschungseinrichtungen
http://www.hausderwissenschaft.org - Das Programm des Braunschweiger Hauses der Wissenschaft
Criteria of this press release:
Energy, Environment / ecology, Physics / astronomy, Zoology / agricultural and forest sciences
regional
Research results, Scientific conferences
German

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