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Wissenschaft
Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) und die Stadt Rottenburg am Neckar begrüßen mehr als 200 neue Studierende am Schadenweilerhof.
Rektor Bastian Kaiser und OB Stephan Neher begrüßten am 01.10.09 gemeinsam zunächst die Studienanfänger der Studiengänge "Forstwirtschaft" und "BioEnergie". Am kommenden Montag startet die Hochschule den Lehrbetrieb des neu geschaffenen Studiengangs "Ressourcenmanagement Wasser" und am Mittwoch (07.10.09) werden die Erstsemesterstudenten des im achten Jahr längst etablierten Masterstudiengangs SENCE (Wirtschaft und Technik regenerativer Energien) erstmals am Schadenweilerhof erwartet.
Mit insgesamt über 200 neuen Studierenden hat die HFR die Zahl der jährlichen Studienanfänger innerhalb von nur zwei Jahren verdoppelt. "Das zeigt, dass wir mit unseren zukunftsorientierten Studienangeboten nicht nur den Nerv der Zeit getroffen haben, sondern auch den Erwartungen der jungen Generation entsprechen", freut sich Rektor Kaiser - und OB Neher kann sich über einen gerade in dieser Alterstufe sehr willkommenen Zuwachs der Einwohnerzahl freuen. Viele der Neu-Rottenburger werden auch ganz offiziell ihren Wohnsitz in der Stadt haben, obwohl hier bislang darauf verzichtet wird, eine Zweitwohnungssteuer zu erheben. Sie profitieren vom großen Engagement vieler Hausbesitzer in Rottenburg und seinen Teilgemeinden, die seit vielen Jahren ein dichtes Netz preiswerter Zimmer für die Studierenden anbieten.
"Bringen Sie sich ein in unsere Stadt. Engagieren Sie sich - auch politisch. In Zeiten drastischer Einsparungen werden oft gerade die Anliegen gekürzt oder gestrichen, die keine aktiven Fürsprecher haben", ermunterte OB Neher die ersten rd. 130 "Neuen" am Schadenweilerhof dazu, nicht nur aktive Studenten, sondern auch aktive Bürger zu sein. Erstaunt nahm er auf seine Nachfrage zu Kenntnis, dass über die Hälfte seiner Zuhörer vor ihrem ersten Kontakt mit der Hochschule nie etwas von Rottenburg am Neckar gehört hatten. Umso erfreuter zeigte er sich darüber, dass sie ihr Lebensweg nun hierher geführt habe und der Name der Stadt fortan mit einem ihrer wichtigsten Lebensabschnitte verbunden sein werde. Bis nach Schleswig-Holstein und Norwegen reicht in diesem Jahr der Herkunftsradius der Studienanfänger in Rottenburg.
"In der forstlichen Fachwelt Europas ist der Begriff `Rottenburger' längst ein Marken- und Qualitätszeichen für eine sehr gute, praxisnahe Ausbildung", erklärte Bastian Kaiser, "für die Bioenergie und das Wassermanagement wird uns das auch gelingen. Schließlich gehören wir da zu den `Pionieren' und werden eng mit den innovativen Unternehmen in der Region zusammenarbeiten, die uns schon bei der Konzeption der Studiengänge unterstützt haben".
Nach der relativen Ruhe der vorlesungsfreien Zeit bevölkerten am Donnerstag bei strahlendem Sonnenschein so viele Studierende wie nie zuvor den Campus am Schadenweilehof - und auch dessen Parkplätze. Denn auch für die älteren Studierenden begann das Wintersemester. Man könne die Aufbruchstimmung dieser Hochschule förmlich sehen, stellte Rektor Kaiser zufrieden fest.
Rottenburg, 01.10.09
Erstsemester Studierende bei der Campusführung
Source: Foto: Andreas Luig HFR
Criteria of this press release:
Environment / ecology, Zoology / agricultural and forest sciences
transregional, national
Studies and teaching
German

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