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Wissenschaft
Ein Studium erfordert konzentriertes Arbeiten und darf nicht durch ständige Sorge um den Lebensunterhalt beeinträchtigt werden. Das war die zentrale Aussage des Senats der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der gestern in Bonn tagte. Er forderte eine bessere Studienfinanzierung, damit mehr junge Leute in Deutschland studieren können. "Unsere Gesellschaft braucht gut ausgebildete Menschen und sie hat die Verpflichtung, so vielen begabten jungen Menschen wie möglich ein Studium zu ermöglichen", erklärte dazu HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel heute in Berlin. "Voraussetzung ist eine vernünftige Studienfinanzierung.
Dass laut OECD in Deutschland nur 36 Prozent der jungen Erwachsenen ein Studium aufnehmen - gegenüber dem OECD-Durchschnitt von 54 Prozent - liegt ganz wesentlich auch an Unsicherheiten bei der Studienfinanzierung. Und wir fallen hier weiter zurück. Da muss dringend etwas geschehen.
Die Nachrichten aus den Koalitionsverhandlungen im Bund zeigen mir, dass die künftigen Regierungsparteien dieses Problem erkannt haben. Die offenbar geplante Ergänzung des BAföG durch ein staatliches Stipendienprogramm ist ein guter Weg. Die Hochschulen organisieren lokal eine Reihe von Fonds und Stipendienprogrammen. Wenn für übergreifende Programme auch Gelder der Wirtschaft eingeworben werden sollen, so sollten dazu Vereinbarungen zwischen Politik und Wirtschaft getroffen werden. Die tragende Säule der Studienfinanzierung aber muss das BAföG sein", sagte Wintermantel. "Die Einkommensgrenzen müssen erweitert und die Fördersätze erhöht werden."
Criteria of this press release:
interdisciplinary
transregional, national
Science policy
German

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