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10/26/2009 10:18

Communicator-Preisträger fordern mehr Anerkennung für den Wissenschaftsdialog

Michael Sonnabend Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

    Die Bilanz von zehn Jahren Wissenschaftskommunikation in Deutschland fällt durchwachsen aus. Aktuelle Umfrage des Stifterverbandes

    Die Wissenschaftskommunikation in Deutschland ist bunt, lebendig und vielfältig. Noch aber fehlt ihr die feste Verankerung in den Fachgebieten und in den Institutionen. Und das bildungsferne Publikum bleibt links liegen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage. Der Stifterverband hat alle Communicator-Preisträger zum Stand und zu den Perspektiven der Wissenschaftskommunikation in Deutschland befragt.

    Die Wissenschaftler und ihre Institutionen bleiben demnach aufgerufen, sich noch stärker für den Dialog einzusetzen. Öffentliche Debatten seien oft durch einen Mangel an wissenschaftlichem Sachverstand geprägt. Pressestellen seien unterausgestattet, das Engagement für den Dialog werde bei Begutachtungen, in Berufungsverfahren oder bei Mittelbewilligungen kaum oder gar nicht gewürdigt. "Die Äußerungen der Communicator-Preisträger fallen ernüchternd aus. Wenn der Dialog mit der Öffentlichkeit zu den anerkannten Aufgaben eines Wissenschaftlers gehört, dann müssen Leistungen in der Wissenschaftskommunikation zu einem beurteilten Kriterium in Förder-, Evaluierungs- und Berufungsverfahren werden. Es ist an der Zeit, dass die Wissenschaftsorganisationen ihr 1999 gegebenes Versprechen einlösen", sagt Frank Stäudner, Autor der Umfrage.

    Die Ergebnisse der Umfrage, inklusive Originalaussagen der Befragten, gibt es hier: http://www.stifterverband.de/communicator-umfrage/

    Seit 1999 zeichnen Stifterverband und Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Wissenschaftler aus, die sich neben ihrer Forschungsarbeit für den Dialog mit der Öffentlichkeit engagieren. Der Communicator-Preis ist die angesehenste Auszeichnung seiner Art. Befragt wurden (und geantwortet haben):

    Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D., Preisträgerin 2009
    Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung

    Prof. Albrecht Beutelsbacher, Preisträger 2000
    Mathematiker, Universität Giessen

    Prof. Dr. Wolfgang Heckl, Preisträger 2002
    Nanophysiker, damals LMU München, heute Deutsches Museum und TU München

    Prof. Dr. Harald Lesch, Preisträger 2005
    Astronom und Physiker, LMU München

    Prof. Dr. Heinz Miller, Preisträger 2007
    Arbeitsgruppe Glaziologie, Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven

    Prof. Dr. Friedemann Schrenk, Preisträger 2006
    Paläobiologie, Universität Frankfurt/Main

    Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Wolf Singer, Preisträger 2003
    Direktor des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Hirnforschung

    Prof. Dr. Gerold Wefer, Preisträger 2001
    Meeresgeologe, DFG-Forschungszentrum Ozeanränder an der Universität Bremen

    Prof. Dr. Hubert Wolf, Preisträger 2004
    Kirchenhistoriker, Universität Münster

    Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Preisträger 2008
    Mathematiker, Technische Universität Berlin

    Kontakt:
    Michael Sonnabend
    Pressesprecher
    Telefon: 0201/8401-181
    E-Mail: michael.sonnabend@stifterverband.de


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    interdisciplinary
    transregional, national
    Contests / awards
    German


     

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