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11/19/2009 14:57

Vom Desaster zum Coping - die Multiple Sklerose in Spielfilmen und Fernsehserien

Stefan Weller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsmedizin Göttingen - Georg-August-Universität

    Festvortrag von Buchautor und Professor Axel Karenberg. Verleihung des Helmut-Bauer-Nachwuchspreises für MS-Forschung 2009. Mittwoch, 25. November 2009, 17:00 Uhr, Hörsaal 55 im Universitätsklinikum Göttingen.

    (umg) "Vom Desaster zum Coping - die MS in Spielfilmen und Fernsehserien" ist Thema des öffentlichen Festvortrags anlässlich der diesjährigen Verleihung des Helmut-Bauer-Nachwuchspreises für Multiple- Sklerose-Forschung an der Universitätsmedizin Göttingen. Als Festredner spricht der Buchautor und Pro-fessor für Geschichte der Medizin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Köln, Prof. Dr. Axel Karenberg.

    Karenberg zeigt in seinem ungewöhnlichen Vortrag anhand vieler eindrucksvoller Filmausschnitte, wie sich die Behandlung des Themas "Multiple Skerose" im Spielfilm von 1941 bis 2006 wandelt. Während früher das "Desaster" die Darstellung prägte, vermittelt das Medium Film heute zunehmend Wege und Bewältigungsstrategien, mit der unheilbaren Krankheit umzugehen und zu leben.

    Während der Veranstaltung wird der Helmut-Bauer-Nachwuchspreis für Multiple-Sklerose-Forschung 2009 verliehen.

    Festvortrag
    "Vom Desaster zum Coping - die MS in Spielfilmen und Fernsehserien"
    Prof. Dr. Axel Karenberg
    Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Universität Köln
    Mittwoch, den 25. November 2009, 17:00 Uhr
    Hörsaal 55, Universitätsklinikum Göttingen
    Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen

    Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

    Zum fünften Mal verleiht die Universitätsmedizin Göttingen der Georg-August-Universität den Helmut-Bauer-Nachwuchspreis für Multiple-Sklerose-For¬schung. Die Verleihung findet am Mittwoch, dem 25. November 2009, um 17:00 Uhr im Hörsaal 55 des Universitätsklinikums Göttingen statt. Veranstalter sind die Abteilung Neuropathologie, die Abteilung Neurologie sowie das Institut für Multiple-Sklerose-Forschung (IMSF). Der Preis für Multiple-Sklerose-Forschung ist mit 10.000 Euro dotiert, gestiftet von der Firma BiogenIdec, und geht in die-sem Jahr zu gleichen Teilen an zwei Nachwuchswissenschaftler. Beide Preis-träger sind bei der Preisverleihung anwesend.

    Festredner Prof. Dr. Axel Karenberg
    Prof. Dr. Axel Karenberg ist Professor für Geschichte der Medizin an der Universität Köln. Bundesweit bekannt ist er wegen seiner zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträge zu historischen Aspekten des Krankenhauses und des medizinischen Unterrichts. Er ist Autor des Buchs "Amor, Äskulap & Co. Klassische Mythologie in der Sprache der modernen Medizin" sowie des Buchs "Lernen am Bett der Kranken, Die frühen Universitätskliniken in Deutschland (1760 - 1840)". Seine weiteren Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte der Nervenkrankheiten, Film und Neurologie, ethischen Fragen in der Psychiatrie sowie antiker Medizin und der Didaktik der medizinischen Fachsprache.

    Der Helmut-Bauer-Nachwuchspreis für Multiple-Sklerose-Forschung ist nach dem ehemaligen Direktor der Neurologischen Klinik der Universität Göttingen benannt. Das Preisgeld wird von der Firma BiogenIdec gestiftet. Prof. em. Dr. Helmut Bauer war von 1963 bis 1980 an der Neurologischen Klinik tätig. Der Nachwuchspreis würdigt Forschungsarbeiten über die Ursachen und neue Behandlungsstrategien bei Multipler Sklerose. Allen Bewerbungen liegen wissenschaftliche Publikationen in international anerkannten neurowissenschaftlichen Fachzeitschriften zugrunde.

    WEITERE INFORMATIONEN:
    Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
    Direktor der Abteilung Neuropathologie
    Prof. Dr. Wolfgang Brück
    Telefon 0551 / 39-22700,
    Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
    neuropat@med.uni-goettingen.de


    Images

    Prof. Dr. Axel Karenberg, Universität Köln
    Prof. Dr. Axel Karenberg, Universität Köln
    Source: Foto: privat


    Criteria of this press release:
    Media and communication sciences, Medicine, Social studies
    transregional, national
    Contests / awards, Research results
    German


     

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