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Magdeburg/Clausthal. Die Deutsche Glastechnische Gesellschaft (DGG) hat den langjährigen Clausthaler Professor Günther Frischat zum Ehrenmitglied ernannt. Ausgesprochen wurde die seltene Auszeichnung, die einer Ehrung für das Lebenswerk gleichkommt, Anfang Juni auf der 84. Glastechnischen Tagung vor 650 Teilnehmern in Magdeburg.
Die DGG ehrte Günther Frischat für dessen „herausragende Leistungen als Forscher und akademischer Lehrer auf dem Sektor der Glaswissenschaft sowie seine Verdienste bei der Förderung der Gemeinschaftsforschung zwischen Industrie und Universität“, heißt es in der Urkunde. Zudem habe er sich als langjähriger Vorsitzender im Fachausschuss „Physik und Chemie des Glases“, als Vorsitzender des Glasforums und als Vorstandsmitglied der DGG engagiert.
In seiner Laudatio betonte Professor Helmut Schaeffer (Berlin): „Wir gratulieren einem inspirierenden Hochschullehrer, einem höchst erfolgreichen Glasforscher und einem Initiator für zahlreiche internationale Kontakte und Aktivitäten.“ So habe sich Frischat, der als Autor oder Co-Autor an 340 Veröffentlichungen und vier Büchern beteiligt war, beispielsweise auch in die Europäische Glastechnische Gesellschaft eingebracht.
Günther Frischat war 1971 vom Max-Planck-Institut für Silicatforschung in Würzburg ans Clausthaler Institut für Steine und Erden gekommen, das später in Institut für Nichtmetallische Werkstoffe umbenannt wurde. Für seine Forschungen erhielt Frischat, 1985 zum C4-Professor ernannt, zahlreiche Auszeichnungen, etwa den Transferpreis für Technologie der Industrie- und Handelskammer Braunschweig 2006. Die herausragende Stellung des heute 72-jährigen Wissenschaftlers, der sich inzwischen im Ruhestand befindet, wird auch daran deutlich, dass er 1995 für den Nobelpreis in Chemie nominiert war. In den 1980er Jahren hatte Frischat Rufe an die McMaster- Universität von Hamilton in Kanada und an die RWTH Aachen zugunsten der TU Clausthal abgelehnt.
Criteria of this press release:
Materials sciences
regional
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German

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