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Wissenschaft
Vom 25. August bis 1. September findet in Goslar zum dritten Mal im Bildungshaus Zeppelin unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Kultusministeriums eine Juniorakademie statt. Die Qualitätsmaßstäbe setzt die Tochtergesellschaft des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ‚Bildung und Begabung’. Erwartet werden rund 80 Jugendliche im Alter zwischen 12 – 15 Jahren, die sich für einen Workshop in Musik, Theater/Pantomime, Erlebnis Wildnis im Nationalpark Harz, Erneuerbare Energien oder der Welt der Metalle entschieden haben.
Die Technische Universität Clausthal bietet, in Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe Rammelsberg, Goslar, der Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung, Berlin, der Königshütte in Bad Lauterberg und dem Goslarer Unternehmen Recylex einen Kurs zur ‚Welt der Metalle’ an.
Was wird geboten?
Der Harz war – seit 3000 Jahren - und ist bis heute eng mit der Gewinnung und Verarbeitung von Metallen verbunden. Dabei können wir den Bogen spannen vom Rammelsberger Buntmetallerz in Goslar bis zu den ‚Black Smoker’ in der Tiefsee, nördlich der Insel Neuguinea – und den für Computer, Handys und Flachbildschirmen so wichtigen Elementen wie Indium, Gallium und Germanium.
Die Jugendlichen lernen die historische Aufbereitung am Rammelsberg in Goslar kennen, die sich auf dem Gelände des über 1000 Jahre alten Erzbergwerks befindet. Wie aber wurden die metallhaltigen Erze aus der Lagerstätte, aus mehreren Hunderten Metern Tiefe ans Tageslicht gefördert und weiterverarbeitet?
Die TU Clausthal spannt den Bogen zu den modernen Verfahren der Stofftrennung in den Forschungslaboren – anschließend werden die Gäste in Goslar bei der Firma Recylex die Reinstgewinnung von Zink aus Schrotten bei einer Werksführung kennenlernen.
Die Jugendlichen erkunden bei einer rund 20 Kilometer Mountainbiketour die historische Oberharzer Wasserwirtschaft – sie war das Energieadernetz des Bergbaus.
Wird aus dem Werkstoff ein Bauteil, beispielsweise ein Motorblock für ein Auto? An einem historischen Ort, der Königshütte in Bad Lauterberg wird eine praktische Einführung in die Gießereitechnik geboten. Am Abschlusstag lernen die jungen Gäste an der TU Clausthal die Werkstoffforschung und zerstörungsfreie Bauteilprüfung kennen. Neue Produkte erfordern oft auch neuartige oder erhebliche verbesserte Werkstoffe – wie können diese zielgerichtet entwickelt werden, damit sie unter widrigsten Umständen nicht rosten oder besonders fest und trotzdem leicht sind? Und wie kann man prüfen, ob ein Bauteil auch den Belastungen, denen es einmal ausgesetzt sein wird, standhält? ? Oder wie kann man zerstörungsfrei prüfen, ob ein Werkstoff oder Bauteil fehlerfrei ist, z.B. mit dem Endoskop in eine Rohrleitung schauen. Hier können die SchülerInnen zerstörungsfreie Verfahren eigenständig anwenden.
Teilnahmevoraussetzungen
Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler, die zum Zeitpunkt der Empfehlung die 7., 8., 9. oder 10. Jahrgangsstufe einer Realschule oder einer zum Abitur führenden Schule in Niedersachsen besuchen und die ihre besondere Leistungsfähigkeit und Motivation bereits nachgewiesen haben. Als Nachweis werden u. a. eine Empfehlung durch die Schule oder die erfolgreiche Teilnahme an einschlägigen Wettbewerben anerkannt.
Weitere Informationen zur Anmeldung und Bewerbung:
Bildungshaus Zeppelin e.V., Heiko Eifling, Zeppelinstr. 7, 38640 Goslar, Tel.: 05321 / 3411-0 , Fax: 05321 / 3411-50, Ansprechpartner: Heiko Eifling 05321 / 3411-24, eMail: eifling@bildungshaus-zeppelin.de
http://www.bildungshaus-zeppelin.de/JuniorAkademie.259.0.html
http://www.bildungshaus-zeppelin.de/fileadmin/zeppelin/eigene_dateien/Bilder/Bil...
Moderne Verfahren des Recyclings lernen die Jugendlichen an der TU Clausthal kennen
Source: Foto: Chr. Ernst. TU Clauststhal
Criteria of this press release:
Journalists, Teachers and pupils
Biology, Energy, Geosciences, Materials sciences, Music / theatre
regional
Schools and science
German

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