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Clausthal-Zellerfeld. Was lange währt, wird endlich gut. Am 8. Januar ist der neu gestaltete historische Eingang am Hauptgebäude der Technischen Universität Clausthal im Rahmen eines Neujahrsempfangs eingeweiht worden. Die Bauarbeiten hatten zwar etwas länger gedauert als geplant, das Portal ist in der Öffentlichkeit aber bereits vielfach gelobt worden.
Mit dem ebenso repräsentativen wie transparenten Eingang hat sich die Hochschule zum ebenfalls neu gestalteten Marktkirchenplatz hin geöffnet. „Es ist ein gelungenes Ensemble entstanden, durch das Licht und Großzügigkeit in unser Hauptgebäude eingezogen sind“, freut sich Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke. Die Hochschule ist mit dieser Baumaßnahme ein Stück weit zu ihrem historisch ursprünglichen Gesicht zurückgekehrt. Denn vor mehr als hundert Jahren lag der Eingang der damaligen Bergakademie an derselben Stelle.
Die neu entstandenen Ein- und Ausblicke – das Universitätsgebäude steht vis-à-vis der größten Holzkirche Deutschlands – veranlassen Studierende, TU-Beschäftigte und Passanten immer wieder zum Stehenbleiben und Staunen. Im Zentrum der Bergstadt gelegen, entwickeln sich Eingangsbereich und Marktkirchenplatz zunehmend zu einem Treffpunkt und steigern damit die Wahrnehmung der Universität in der Öffentlichkeit.
Beim Errichten des historischen Eingangs, das vom Staatlichen Baumanagement Südniedersachsen koordiniert wurde, ist die TU Clausthal von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte mit 150.000 Euro finanziell wesentlich unterstützt worden. Die gemeinnützige Einrichtung fördert Projekte und Initiativen, die nachhaltige regionale und überregionale Beiträge für ein gelingendes Zusammenleben in der Gesellschaft leisten.
„Diese Ziele verbinden sich wunderbar in der Wiederherstellung des historischen Eingangs“, ist Hermann Cordes, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, überzeugt. Zum einen werde Geschichte bewahrt, aber auch Tradition und Moderne verbunden. „Zum anderen schafft das heute wiedereröffnete Portal eine Verbindung der Universität zum Stadtplatz und damit zu einem vitalen Ort in Clausthal“, so Cordes. Das sieht auch Dr. Jürgen Großmann, Alleingesellschafter der Georgsmarienhütte Holding, so: „Mit diesem Eingang öffnet sich die TU noch mehr den Menschen, die sie umgeben und die sie beleben.“ Im Zusammenspiel von Universität und Stadt entwickle sich urbanes Leben und kommunikativer Austausch: Wenn nun der prägnante innerstädtische Platzbereich wieder Treffpunkt für Bürger, Studenten und Touristen werde, gehöre die TU Clausthal als eng mit der Bergstadt verbundene Institution untrennbar dazu, erklärt Großmann. „Die Unterstützung unseres Bauvorhabens seitens der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte dokumentiert die traditionelle Verbundenheit unserer Häuser“, ergänzt Professor Hanschke.
Geprägt ist der Eingang an geschichtsträchtiger Stelle von einem zweigeschossigen Glasportal mit einem Rahmen aus Metall. Über ein halbes Dutzend Stufen gelangen die Besucher vom Marktkirchenplatz her ins Universitätsgebäude. Im hellen, säulengetragenen Inneren führt der Weg über zwölf weitere Stufen in den Bereich der Hochschulleitung.
Dr. Jürgen Großmann (2. v l.), Alumnus und Förderer der TU Clausthal, und Universitätspräsident Prof ...
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