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Wissenschaft
Der erste kabellose Elektrobus „emil“ hat am 27. März 2014 in Braunschweig den Linienbetrieb aufgenommen. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität hatten das Kooperationsprojekt von Beginn an begleitet. Unter ihnen Prof. Jürgen Meins, der die eingesetzte induktive Ladetechnologie maßgeblich entwickelt hat. Ein Fortsetzungsprojekt beschäftigt sich schon jetzt mit Lösungen für den Individualverkehr.
Das Kooperationsprojekt „Elektromobilität mittels induktiver Ladung“ (emil) für den öffentlichen Personennahverkehr konnte mit der Aufnahme des Linienverkehrs am 27. März 2014 in Braunschweig nach knapp drei Jahren zum Abschluss gebracht werden. Die ersten Linienbusse wurden bereits im Januar diesen Jahres geliefert. Nach letzten Systemoptimierungen und mehr als 280 dokumentierten Ladezyklen, erhielt "emil" die Zulassung für den Linienverkehr.
Insgesamt begleiteten drei Institute der TU Braunschweig den Praxistest: Prof. Jürgen Meins vom Institut für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen (IMAB) entwickelte mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des IMAB Lösungen zur bedarfsgerechten Auslegung und Optimierung der Induktiv-Ladekomponenten. Frank Soyck suchte zusammen mit seinen Kollegen vom Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen nach dem besten technischen und wirtschaftlichen Netzanschluss, um auch an schwachen Energienetzen hohe Leistungen für die Ladestationen zu erzielen. Zur verkehrsbetrieblichen Optimierung erforschte Dipl.-Ing. Tamás Kurczveil vom Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik Maßnahmen und Szenarien zur Gewährleistung einer hohen Systemverlässlichkeit.
Induktives Laden für den Individualverkehr:
Das Forschungsprojekt „emil“ ist mit dem Praxistest des Buslinienverkehrs allerdings noch nicht beendet: Die Braunschweiger Verkehrs AG, der Energieversorger BS|Energy und die Technische Universität Braunschweig haben bereits im Juni 2013 durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eine Anschlussförderung erhalten. Im Rahmen des „Schaufensters Elektromobilität“ sollen bis Mitte 2016 auch Lösungen Individualverkehr in das Projekt „Induktivladung“ integriert werden.
Kontakt Wissenschaftlern der TU Braunschweig:
Prof. a. D. Dr.-Ing. Jürgen Meins
Institut für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen
Technische Universität Braunschweig
Hans-Sommer-Straße 66
38106 Braunschweig
Tel.: 0531 391 3903
E-Mail: j.meins@tu-braunschweig.de
www.tu-braunschweig.de/imab
M.Eng. Frank Soyck
Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen
Technische Universität Braunschweig
Schleinitzstraße 23
38106 Braunschweig
Tel.: 0531 391 7739
E-Mail: f.soyck@tu-braunschweig.de
www.tu-braunschweig.de/elenia
Dipl.-Ing. Tamás Kurczveil
Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik
Technische Universität Braunschweig
Langer Kamp 8
38106 Braunschweig
Tel.: 0531 – 391 7684
E-Mail: kurczveil@iva.ing.tu-bs.de
www.iva.ing.tu-bs.de
http://blogs.tu-braunschweig.de/presseinformationen/?p=6832
Auf der Ladestation vor der ersten Linienfahrt
Source: Braunschweiger Verkehrs AG
Fördermittelgeber und Projektpartner
Source: Braunschweiger Verkehrs AG
Criteria of this press release:
Business and commerce, Journalists, all interested persons
Electrical engineering, Energy, Mechanical engineering, Traffic / transport
transregional, national
Research projects, Transfer of Science or Research
German

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