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Wissenschaft
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das neue Forschungsrahmenprogramm „Vom Material zur Innovation“ veröffentlicht. Mit dem Programm will das BMBF neue Impulse für die Querschnittstechnologie Materialforschung setzen, um den Innovationsstandort Deutschland zu fördern. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt das Programm im Auftrag des BMBF um.
Die Materialforschung ist eine der entscheidenden Schlüsseltechnologien, wenn es um die künftige Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit Deutschlands geht. Sie ist die treibende Kraft für vielfältige Innovationen in nahezu allen Technik- und Lebensbereichen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) investiert deshalb innerhalb der nächsten 10 Jahre rund 100 Millionen Euro pro Jahr in die Werkstofftechnologien. Heute stellte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka das Forschungsrahmenprogramm „Vom Material zur Innovation“ der Öffentlichkeit vor.
Ziele des Programms sind die Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit durch werkstoffbasierte Produkt- und Verfahrensinnovationen, die Berücksichtigung des gesellschaftlichen Bedarfs an Werkstoffentwicklungen, die Schaffung von Anreizen für mehr Forschung in den Unternehmen, der Ausbau einer umfassenden industriellen und institutionellen Material- und Fertigungskompetenz sowie die Qualifizierung von wissenschaftlichem Nachwuchs.
Die Förderkonzepte adressieren sowohl spezifisch auf Anwendungsfelder ausgerichtete Werkstoffentwicklungen, als auch Werkstoffplattformen mit breiten Anwendungsmöglichkeiten. Ebenso findet die Fertigungstechnik bei der Herstellung und Verarbeitung innovativer Werkstoffe Berücksichtigung. Das Förderprogramm deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab: von der Herstellung der Grundstoffe über die Verarbeitung der Werkstoffe bis zur Anwendung in Bauteilen und Systemen.
Das BMBF strebt mit dem Programm vor allem interdisziplinäre Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, insbesondere unter Einbindung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), an. Die Ergebnisse der geförderten Projekte sollen direkt für konkrete Produkte und Verfahren verwertet werden können. Als Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung orientiert sich das Programm am Leitbild der Nachhaltigkeit.
Das BMBF fördert die Materialforschung seit den 1970er Jahren. Das neue Programm „Vom Material zur Innovation“ wird das bisherige Rahmenprogramm „Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft – WING“ ablösen und neue Impulse geben. Details zum neuen Programm werden Ende April 2015 auf der Konferenz „i-WING-2015“ vorgestellt. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt die Programme im Auftrag des BMBF fachlich wie administrativ um.
Über den Projektträger Jülich
Als einer der großen Projektträger in Deutschland ist der Projektträger Jülich Partner für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Mit seinen Kompetenzen im Forschungs- und Innovationsmanagement unterstützt er seine Auftraggeber in Bund und Ländern sowie die Europäische Kommission bei der Realisierung ihrer forschungspolitischen Zielsetzungen. Förderinteressenten und Antragsteller berät er über aktuelle Förderinitiativen und betreut sie bei der Vorbereitung und Umsetzung ihrer Vorhaben.
Ansprechpartner/in bei PtJ:
Dr. Katja Stephan
Telefon: 02461 61-2264
E-Mail: k.stephan@fz-juelich.de
http://www.ptj.de/werkstoffinnovationen
Criteria of this press release:
Business and commerce, Journalists, Scientists and scholars
Materials sciences
transregional, national
Science policy
German

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