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Wissenschaft
Gemeinsam erreicht man mehr: Dass Organisationen oder Behörden global kooperieren, ist heute selbstverständlich. Doch schon in der Antike hat es grenzüberschreitende Zusammenarbeit gegeben. Wie diese sich im Laufe der Zeit wandelte und anpasste, diskutieren Historiker am 16./17. März auf einer Tagung am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen. Sie wird von den Universitäten Duisburg-Essen (UDE), Düsseldorf und Siegen organisiert.
Viele Probleme machen nicht vor Grenzen halt und lassen sich nicht von einem Land alleine lösen. Deshalb sind auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Ebene viele internationale Institutionen entstanden – und das schon vor dem 19. Jahrhundert. So geht es bei der Tagung zwar um Zeitgeschichtliches, aber auch um das Mittelalter und die Antike. „Schon die Sportverbände in der Klassik oder die Hansekaufleute entwickelten Formen grenzüberschreitender Zusammenarbeit“, erklärt Historiker Dr. Henning Türk, der mit seiner Kollegin Dr. Claudia Hiepel die Tagung für die UDE ausrichtet. „Womöglich gibt es einen Vorläufer des Internationalen Währungsfonds (IWF) in der internationalen griechischen Schuldenverwaltung im 19. Jahrhundert.“
Die Konferenz „Grenzüberschreitende institutionalisierte Zusammenarbeit von der Antike bis in die Gegenwart. Strukturen und Prozesse“ findet im Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen statt. Sie ist zugleich das Jahrestreffen der Arbeitsgruppe Internationale Geschichte im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands.
Weitere Informationen: Institut für Geschichte, PD Dr. Henning Türk, Tel. 0201/183-3589, henning.tuerk@uni-due.de, PD Dr. Claudia Hiepel, Tel. 0201/183-3560, claudia.hiepel@uni-due.de
Redaktion: Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/379-2429
http://www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-811.html
Criteria of this press release:
Journalists, all interested persons
History / archaeology, Social studies
transregional, national
Scientific conferences
German
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